Employer Branding und meHR mit Patrick Scheer
Shownotes
Sei als Arbeitgeber maximal authentisch. Wer eine lockere Duz-Kultur auf der Karriereseite vorgibt, sollte diese dann auch im Unternehmensalltag durchziehen. Für Managing Director Patrick Scheer von emplify zählt deshalb vor allem eine ehrliche Employer Value Proposition statt einer Fassade aus hippen Benefits. Dabei setzt er mitunter auf eine ganz spezielle Methode zum Aufbau einer Employer Brand: Lego Serious Play. Doch das ist nur ein Teil der Geschichte: Was hat er aus einer Woche im Schweigekloster gelernt? Wie wird aus einem Schauwerbegestalter ein erfolgreicher Vertriebler? Und wie nimmt er die aktuellen Entwicklungen am Arbeitsmarkt wahr? All das und noch viel meHR verrät er euch in unserer neuesten Podcast-Folge.
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Transkript anzeigen
00:00:00: People Perspectives, der HR-Podcast von Make bei dem das wesentliche Mittelpunkt steht.
00:00:05: Heute Patrick Scheer mit seiner Perspektive auf Employee Branding den Arbeitsmarkt und das Thema HR im Allgemeinen.
00:00:11: darüber hinaus gehen wir aber auch auf seine Zeit als Dekorateur beziehungsweise genauer gesagt Schauwerbegestalter ein um beleuchten die Anfänge von Social Media Recruiting sowie Multiposting Tools die er maßgeblich mit begründet hat.
00:00:22: und damit hallo und herzlich willkommen in People Perspektives Podcast!
00:00:25: Patrick schön dass du heute da bist.
00:00:26: Hi Lukas Vielen Dank für die Einladung.
00:00:28: Ich freue mich, dass ich hier bin und ja, ich hab Bock!
00:00:31: Das ist schon mal eine sehr, sehr gute Voraussetzung.
00:00:33: Ich freue mich auch sehr mit dir sprechen zu können!
00:00:35: Wir haben uns ja im Januar diesen Jahres das erste Mal persönlich gesehen bei dem Event von Nicer Spaces.
00:00:40: Das ist ja auch ein Thema was bei dir in einer sehr große Rolle spielt und wenn man sich dann so ein bisschen deiner Person nähert nicht nur im persönlichen sondern auch im virtuellen Raum über LinkedIn da merkt man schon du bist irgendwie sehr vielfältig unterwegs.
00:00:52: also es fällt auf dass steht Managing Director by Amplify.
00:00:55: aber auf der einen Seite Employee Branding Personal Marketing Performance Marketing HR Speaker Entrepreneur ist wirklich einiges los.
00:01:03: Wir gehen gleich die Station so ein bisschen auch durch Amplify, mit Sicherheit natürlich auch was Zentrales.
00:01:08: Du hast das Frontal auf der Brust stehen.
00:01:10: Auch da werden wir gleich nochmal darauf eingehen woher der Name kommt.
00:01:13: Aber was mich total begeistert hat war dieses Thema, wo du dann auch gesagt hast Dekorateur ja aber eigentlich weil du auch deinen Meister gemacht hast.
00:01:19: als gelernter Schauwerbegestalter ist dir der Begriff lieber.
00:01:23: Was da unterwegs für Gucci, Timepieces und Jewelry erzählst mal wie kam denn das?
00:01:27: Und wie kann man vielleicht auch so der Wandel in die Welt in der du jetzt unterwegs bist
00:01:31: Erst mal vorneweg Managing Director bei der Amplify Holding.
00:01:35: Wir durften ja zwei neue Geschäftsführende einstellen für die Amplifier GmbH und deswegen in die zweite Reihe gerutscht, deswegen jetzt in der Holding.
00:01:43: Aber um die Geschichte von vorne zu beginnen, dekorateur hast du gesagt.
00:01:48: Irgendwann steht dir da mal vor der großen Entscheidung Berufswahl wo startet der Weg?
00:01:54: Wo geht's hin?
00:01:55: und da?
00:01:56: mein Großvater oder mein Vater dekoratör war oder damals dekorateur heute Schauwerbegestalter ganz neu wie so ein Merchandise bin ich da damals mit eingestiegen weil ich irgendwas machen wollte mit Stück Kreativität aber auch Aber auch viel handwerklich, aber jetzt nicht irgendwie ein Handwerksberuf lernen wollte oder in den Büro oder in die Fabrikahle rein sondern einfach zu sagen okay ich mache irgendwie so einen Zwischending.
00:02:20: und das hat sich da angeboten.
00:02:22: Und so hat der Weg gestartet und ja Ausbildung gemacht dann irgendwann den Meister noch drauf gesetzt dann über einen über einen Selbstständigen, mit dem ich dann zusammen das Business gemacht habe nach der Meisterschule damit reingerutscht in Großdekos-Messebau und so Geschichten.
00:02:38: Und von dort aus direkt zu Gucci.
00:02:41: Über eine Stellenanzeige in den Süddeutschen damals mich beworben und für Gucci Timepieces & Jewelry für Süddausstand Österreich unterwegs gewesen und bei Juwelieren dekoriert was natürlich super war.
00:02:51: und wenn du ein gewisses Alter so jung bist und die Welt anschauen darfst, um mit zweiundzwanzig Firmenwagen kriegst und jede Woche unterwegs bist ist schon geil.
00:03:00: und dann von dort aus eben zu Adidas gerutscht, und da man aus dem Vertriebsjob über Kontakte bekommen und mein Vertriebstahl entdeckt.
00:03:07: Mega, man nimmt ja immer auch so ein bisschen Dinge von Station mit in seinen Rucksack.
00:03:12: Wenn wir auf die Zeit als Dekorateur beziehungsweise Schauwerbe gestalter blicken gab es da irgendwas was du sagst das hat mich irgendwie geprägt.
00:03:18: oder ich guck visuell wenn ich an Schaufenster vorbei geht drauf weil da ist ja immer noch das Problem zwischen viel Information vielleicht zum Produkt und aber auch das ganze simplifiziert darstellen was ja auch in der Business Welten enormer Rolle spielt.
00:03:29: gab's da irgendetwas wo du sagest?
00:03:31: Das war so augenöffnend oder hatte ich bis heute begleitet?
00:03:34: Das Thema, du hast ja irgendwann entwickelst ein Auge dafür wenn Dinge richtig stehen.
00:03:39: Also ich bin auch immer der, der daheim dann immer die Bilder grad rückt und irgendwie dann in Krüppchen irgendwas zusammen stellt und so weiter.
00:03:46: das beleidet mich bis heute.
00:03:47: also ich kann die Unordentlichkeit, die visuelle Unordentlichkeit keine nicht ertragen und muss da immer selber dann dran gehen.
00:03:53: Und natürlich gehst du mit anderen Augen durch die Fußgängerzone oder schaust der Werbung mit anderen Augen an, empfindest Claims auch anders, schau es dahinten dran.
00:04:02: Das hilft mir jetzt in meinem jetzigen Job oder in meiner jetzlichen Karriere oder in den Karrieren letzten zehn Jahre hilft mir das ja irrsinnlich weiter.
00:04:10: In der Meisterschule war ja auch das Thema Grafik ein Thema.
00:04:15: Und deswegen habe ich ja damals auch bei Amplify dann den Kreativbereich noch mit übernommen, also den Geschäftsführer für den kreativ Bereich.
00:04:24: Das prägt mich bis heute klar!
00:04:26: Wenn wir noch mal so ein bisschen weitergehen, du hast gesagt.
00:04:28: Du hast dann eben auch deinen Vertriebstalent entdeckt über eben diese Rolle als Außendienstler für die Sportwatch bei Adidas was damals ja ein totaler Renner war bis dann bei Eplus jüngster Gebietsvertriebsleiter Deutschlands geworden.
00:04:40: also was glaube ich auch eine extrem spannende Geschichte war.
00:04:43: also immer so auch das Thema Vertrieb was du genutzt hast bis dann weitergegangen zu Croupon und am ersten Oktober zwei tausend fünfzehn du hast auch gerade schon diese zehnjährige Geschichte angesprochen kam es dann im Endeffekt zur Gründung von Amplify.
00:04:54: Du hast es zumindest im Vorgespräch gesagt, war ein relativ bescheidener Mittel.
00:04:59: Und jetzt ist daraus was Großes entstanden?
00:05:00: Vielleicht um das zu endmystifizieren direkt mal Amplify – woher kommt der Name?
00:05:05: Der Name kommt von Employer und Simplify, haben wir zusammengesetzt, zwar damals die Idee eines unseres dritten Gründers, den es leider heutzutage nicht mehr gibt Und so ist Amplify entstanden.
00:05:15: Aber wie gesagt, der Amplifier ist ja nicht nur Meinwerk sondern es waren ja damals waren ja vier die Idee hatten als wir AmpliFi gegründet haben beziehungsweise Übrigens haben wir es damals da gegründe wo jetzt Timo Hildebrands Restaurant drin hat im Weih und da war früher noch das Kaffee Lichtblick drin und da haben wir uns abends mal getroffen sofort und Amplifi aufskizziert.
00:05:38: Und so ist es entstanden, genau.
00:05:39: Der Name wie gesagt Employee und Simplify weil wir sagen wollten, wir wollen irgendwas haben was einfach die Einfachheit darstellt und diesen Full Service Gedanken lebt.
00:05:48: Und mittlerweile ja schon zehn Jahre gab es eben auch, sagen wir mal, so gewisse Veränderungen.
00:05:52: Du hast die Hohening angesprochen aber trotz allem natürlich ganz, ganz zentral.
00:05:56: du hast auf den Socken heute an und du hast das auf deiner Brust.
00:05:58: Wir gucken gleich noch auf die Themen die ihr da abdeckt bzw wie sich das über die zehn Jahre transformiert hat.
00:06:04: Aber ansonsten um dein Bild auch noch abzurunden, du bist Papa von vier Kindern Das hast du selber gesagt Ja ist irgendwie auch einiges letztlich bei euch los.
00:06:11: Es gibt auch siebenjährige Zwillinge Die euch begleiten.
00:06:15: Wenn du dann aber mal Freizeit hast nicht Skifahren, sondern Snowboarden.
00:06:19: Weil du auch ein cooler Typ bist, dem die Bretter gefallen.
00:06:22: Das steht da im Zentrum?
00:06:23: Wie oft gehst du snowboarding?
00:06:24: Auch für irgendwie möglich und wo Schnee liegt.
00:06:28: Also Schnee-und Zeit ist ein Thema aber so oft wie irgendwie möglich versuche ich dann in der Saison auf den Berg zu sein ja.
00:06:34: Ein zweimal im Jahr.
00:06:35: oder wie oft schaffst du es?
00:06:36: Ja meistens so acht bis neun Mal schaffe ich's dann schon je nachdem ob ich mal eine Tagestour mache oder mal was Wochenende oder mit den Jungs auch mal gehe.
00:06:43: also das... wie es die Zeit hergibt.
00:06:47: Bei Amplify, du hast den Namen jetzt schon erklärt.
00:06:49: War ja euer Ansatz, den ich auch extrem spannend finde weil wir auch bei den Unternehmen der Schwarzgruppe so ein bisschen Division haben voraushandeln statt nur vorausdenken also immer diesen einen Schritt vorauss sein und das war bei euch ja auch der Antrieb.
00:06:59: Ihr habt gesagt ihr wollt eigentlich ganz gerne bei vielen Themen auch First Mover sein und deshalb... Ich finde die Geschichte von Amplified ist auch stark irgendwie mit Mut assoziiert.
00:07:07: Unternehmertum wenn man da die letzten drei Buchstaben drehen, dann haben wir auch wieder Mut.
00:07:10: also passt ganz gut.
00:07:11: Wenn wir vielleicht auf den Oktober-Zwanzig-Fünfzehn blicken und jetzt mal so sukzessive auch nach vorne waren, dann wie hat sich die Firma verändert?
00:07:18: Und was sind im Endeffekt gerade zu Beginn so die ersten Themen gewesen, die abgedeckt haben.
00:07:23: Wie hat sich das vielleicht auch über die Zeit verändert?
00:07:26: Also Amplify kurz vorgestellt ist ja geboren als Full Service Agentur.
00:07:31: Wir wollten die komplette Candidate Journey abdecken oder was sie wollten abdeckten.
00:07:35: Wir decken die komplete Candidates Journey ab und das von Gründungen angesprochen.
00:07:39: und Gründung hat immer etwas mit Mut zu tun weil du Gehst dann noch mal einen Schritt zurück, gehst nochmal auf Null und Amplifiers auf die grünen Wiese entstanden.
00:07:47: Wir hatten nichts außer eine gute Idee und mehr gab es damals nicht Und der Division war ein Food Service Anbieter zu gründen.
00:07:55: das heißt von der Stellenanzeige also von der Publikation der Stellen anzeige über Post and Prey.
00:08:03: Damals dachte ich, das Thema ist vielleicht auch endlich eher im Kampagnenmanagement zu denken bis hin zur Employer Brand und Personalmarketing und dann eben die Beratung ganz groß zu schreiben weil es bringt doch nichts wenn ich wahnsinnig viel Geld in meine Kampagne versenke und im Nachgang aber eine Ausbaufähige Karriere Seite habe, beziehungsweise kein gutem Bewerbungsprozess hinten dran sehe und auch die Systeme gar nicht hab um das eben abzubilden.
00:08:30: Das heißt die Candidate Journey fängt ja an.
00:08:33: bei dem Impuls zum Jobwechsel ist übrigens meistens die direkte Führungskraft der Impulse zur Jobwechsel haben wir wenig Aktien drin.
00:08:43: aber unsere Aktien die wir drinnen haben ist eben die Stellenanzeige oder eine Personalmarketingkampagne.
00:08:47: am Plakat in der U-Bahn Weißter Geierwasser gibt's halt die ganze Klaviatur dieser Riesen groß Und da fängt der Impuls an und dann geht es ja weiter bis hin zu Bewerbungsgespräch.
00:08:58: Der Kandidat macht sich auf der Karriere Seite schlau übers Unternehmen, da muss die Arbeitgebermarke ja präsent sein und auch über die komplette Candidate Journey.
00:09:08: und da begleiten wir unsere Kunden und beraten unsere Kunden von vorne bis hinten also bis zum Bewerbung gespräch und bis zum Onboarding.
00:09:14: und dann sind wir raus und dann ist das Kundensache!
00:09:17: Und ihr wart ja auch unter anderem die erste Agentur mit Google Ads, Social Media, Lego Series Play.
00:09:22: Das waren alles so Einflüsse.
00:09:23: Kannst du uns das vielleicht mal einordnen?
00:09:24: Auch dieses Multi-Posting-Tool was relativ früh am Anfang stand.
00:09:28: also was war da so die Meilensteine?
00:09:29: Du hast gerade nochmal das Thema First Mover angesprochen und Wir haben damals angefangen, wir waren die erste Agentur in Deutschland, die das Thema Kampagnenmanagement mit CPC-Modellen halt Google Indeed auch groß gemacht hat.
00:09:41: Das war damals eine wahnsinnige Pionierarbeit weil der Markt damals noch anders getickt hat.
00:09:45: Wir haben da mal eine Software Pakete, so einen Stellenanzeigenpaket verkauft.
00:09:50: Das ist damals diese Aufgabe von Agenturen.
00:09:54: und dann diesen neuen Ansatz CPC also Cost per Click Modelle reinzubringen auf den Markt.
00:10:02: Pionierarbeit weiß auch keiner verstanden hat.
00:10:05: Also allgemein ihr setzt einen gewissen Betrag auf eine Stellenanzeige, da gibt es einen Klickagenten oder ein Beat-Agenten der eben dann einen gewissem Klickpreis fest setzt und so und erklärt das mal einer Rekruterin die eigentlich jahrelang mit Stellenanzeugenpaketen gearbeitet hat dass sie jetzt was Neues gibt und dass es mit CPC also Kost per Klick abgerechnet wird.
00:10:25: Das war schonmal das erste Thema.
00:10:27: Dann haben wir gesagt, wir machen auf jeden Fall einen Multi-Poster.
00:10:31: Wir bauen einen Multi Poster was einfach ist also die Stellen dann zeigen wie wir Drag and Drop da rein schieben Kanäle auswählen oder eben ein Kampagnen Budget wählen und dann auf Start drücken und dann go und dann geht es los.
00:10:44: Und das Ding war dann irgendwann fertig.
00:10:46: Das war ja unsere erste Softwareentwicklung die wir hatten Super geiles Tool, der Amplify Recruiter.
00:10:51: Da haben wir mega gefeiert und dann auszumal beim Kunden vorgestellt.
00:10:54: Dann hieß es ja voll geil!
00:10:56: Sieht gut aus aber kann ich auch Parfax bestellen.
00:10:58: Und da habe ich gesagt okay... ein bisschen zu früh dran mit der ganzen Geschichte.
00:11:02: Und das war so der erste Rohrkrepierer, also für uns cool weil es unser System war dass wir von Anfang an gebaut haben und immer noch einen technologischen Vorsprung aber schwer auf den Markt zu bringen weißt du es damals eben noch nicht gab ja?
00:11:12: Dann ging's dann weiter mit dem First Mover vom Design Thinking weg also Workshops mit Design Thinking in Kontext Employer Branding zu machen.
00:11:23: War ja damals normal.
00:11:25: Das haben mehrere Agenturen auch damals gemacht.
00:11:28: und Lego Series Play zu arbeiten.
00:11:30: Und Lego Series play gibt es ja auch schon ewig, in der Innovation immer noch ein Riesenthema.
00:11:34: aber keiner hat bis dahinter versucht das Ganze auf eine Arbeitgebermarke umzumünsten oder im Kontext von Arbeitgebern Marke eben anzuwenden.
00:11:40: Das war für uns natürlich super weil wir was Neues hatten nochmal und daraus gegangen sind.
00:11:45: und diesen First Mover versuchen wir jetzt über die letzten zehn Jahre immer wieder zu bringen bis heute wo man sagt okay ich mein persönliches Projekt jetzt mit den XP Days, also eine Recruiting-Messe im Kontext von eSports zu machen und das gibt es noch nicht.
00:12:01: Und irgendwas zu probieren weil wenn du das nicht probierst dann weiß ich nicht ob's funktioniert.
00:12:05: Wenn ich wagt und nicht gewinnt, kennen wir auch aus der Fußballwelt.
00:12:08: Also da bieten sich teilweise Experimente auch an... Jetzt hast du teilweise Rohrkrippler angesprochen?
00:12:12: Ich habe das Gefühl gehabt zu werden und sprichst diese Lego-Series Playnummer im Kontext Employer Branding die lief ganz gut.
00:12:18: Wie bist du denn dann damit umgegangen wenn du eigentlich gesagt hast naja Die Idee ist gut aber ich krieg's dir nicht irgendwie wie an den Mannen?
00:12:24: Ich könnte mir vorstellen dass da auch so diese Schauwerbe gestalter Mentalität irgendwie reinspiel weil du ja sagst naja Dann dekorier ich es vielleicht um oder bereits nochmal anders auf So dass es in dem Endeffekt den Leuten auch noch mal klar wird um was es geht.
00:12:34: also Wie hast du da auch vielleicht beide Welten kombinieren können?
00:12:38: Also im Endeffekt viel umdekorieren lässt sich dann nicht.
00:12:42: Wenn Du von der Idee überzeugt bist, musst einfach dranbleiben.
00:12:45: und wir sind dran geblieben gerade an dem Thema CPC im Kontext Recruiting.
00:12:51: Da sind wir seit zehn Jahren jetzt dran geblieben und es hat uns das eingebracht, dass wir einer der größten CosplayClick oder CPHS heißt da jetzt Agenturen sind.
00:13:00: Und auch, dass unsere Cash Cow ist ein riesen Bereich ist und wir dadurch auch Kunden gewonnen haben wo ich im Leben nicht dran geglaubt hätte, dass die mal irgendwann bedienen und natürlich durch diese Eintrittskarte in den Bereich, in den Kreativbereich reingehen können und das Thema Personalmarketing Riesenklaviatur abfrühstücken können oder dann auch mal unsere restliche Produktpalette vorstellen können und auch mal ein Lego Series Play Workshop machen.
00:13:22: Und nicht nur im Kontext von Employee Branding, sondern auch mit anderen Fragestellungen.
00:13:27: Du kannst ja mit Lego Series play jede Frageställung irgendwo dir bauen anhand vom Gebauten erklären was du damit meinst und wenn du dann eben das in der Schwarmintelligenz nutzt, hast du am Ende vom Tag ein Modell auf dem Tisch stehen.
00:13:42: Was genau dein Problem löst oder deine Problemlösung ist bzw.
00:13:45: wo der Input von allen mit drin ist und wo du einfach eine saubere, funktionsfähige Brand-Idee Innovationen aufm Tisch hast.
00:13:54: Vielleicht noch mal für unsere Hörer in den Eingordnern.
00:13:56: Du hast gerade CPIS gesagt?
00:13:59: Wofür steht's?
00:14:00: Cosper Application Start.
00:14:02: Okay, sehr gut.
00:14:02: Nur einfach dass wir da die Begriffe auch in der Gesamteinordnung haben.
00:14:06: und wenn du dieses Thema Lego-Series Player ansprichst wie habt ihr das letztlich gemacht?
00:14:11: Habt ihr dann gesagt hier baut euch mal irgendwie zusammen, wie ihr euch den Arbeitgeber der Zukunft vorstellt Wie wollt ihr aufgestellt sein, habt ihr damit rollen sozusagen experimentiert und den Kandidat, die Kandidatin irgendwie vor Gebäude gepackt?
00:14:22: also wie kann man sich das vorstellen?
00:14:23: Wie habt ihr die Methode genutzt.
00:14:24: Also das Ding jetzt zurücklehnen wir.
00:14:26: als Abendfüllender reicht glaube ich Zeit vom Podcast nicht aus.
00:14:28: Wir haben Aufnahmequalität.
00:14:29: Wir haben
00:14:34: damals mit unser jetziger Geschäftsführer vom Kreativbereich, war damals noch Freelancer und der hat ... das ist ein Legosinus Play Trainer ja.
00:14:43: Und mit dem haben wir das damals besprochen gehabt.
00:14:45: wie so was aussehen kann er das vorgestellt und ich fand es schon ganz cool.
00:14:49: am Anfang sind immer die Ente.
00:14:50: Schon mal die Enten gesehen?
00:14:53: Ja!
00:14:53: Kriegt jeder so
00:14:56: einen Figurenset sozusagen?
00:14:57: So ein
00:14:57: Figurnset also so ein Package sind ein paar Steine drin Ein roter Stein, ein gelber Stein.
00:15:02: Stein mit Augen und Schnabel ist damit drin.
00:15:06: Alle im Raum müssen eine Ente bauen.
00:15:08: Und dann siehst du auch mal wieder – das zahlt ja auf das Thema Branding auch ein – jeder von den Teilnehmern hat eine grundverschiedene Ente.
00:15:17: Du siehst eine Entee anders als ich!
00:15:19: So ist es ja auch so wenn wir draufschauen auf eine Marke.
00:15:23: Du siehst die Marke komplett anders wie ich.
00:15:25: Oder wenn ich dir Hund sag, dann hast du wahrscheinlich dein Hund in der Vorstellung und ich hab einen ganz anderen Hund oder vielleicht ist der Hund auch nicht... Ist er bei mir pink?
00:15:36: Weiß ja nicht!
00:15:36: Wenn ich irgendwie auf pinke Hunde stehe, dann ist er in meiner Vorstellung pink.
00:15:39: Kann
00:15:40: es bei dir vielleicht ein bisschen was anderes los?
00:15:41: Aber jedem Tierchen sein Pläsirchen.
00:15:45: Ja eben genau.
00:15:48: In meinen Tiefen hast du jetzt gut reingeguckt in meine Unterbewusstsein mit dem Pinkgehund.
00:15:54: Genau, schauen wir nochmal drauf.
00:15:56: Und so geht es los mit der Ente.
00:15:57: eben, dass jeder eine grundverschiedene Ente hat und das einfach die Idee dahinter.
00:16:01: Dass jeder einfach die Verbindung zwischen Hirn-und Hand ist, also die stärkste Verbindung, die wir haben – was fühlen?
00:16:08: Was erfühlen?
00:16:09: Das erkennen!
00:16:11: Du hast eine Idee und wenn ich's aufschreibe… dann komme ich irgendwann mal nicht weiter.
00:16:15: Wenn ich irgendwas kreativ zusammenbaue und am Hand von dem Modell erkläre, wie ich es gemeint habe kommt ein viel größerer Input raus als wenn ich eben diese bekannten Post-Eits an der Wand kleben hab weil dann kommt immer wieder die selben Ergebnisse irgendwann und das passiert beim Degosidium Play eben nicht.
00:16:31: Es gibt verschiedene Fragestellungen.
00:16:32: da waren Modelle gebaut Die Modelle werden dann, oder am Hand vom Modell wird erklärt.
00:16:36: Es gibt immer so eine Feedback-Runde noch mal und dann geht das Modell in das große Modell rein und am Ende vom Tag steht eben deine komplette Arbeitgebermarke auf dem Tisch und du kannst es anhand von dem nachvollziehen und siehst es visuell.
00:16:50: Du kannst es viel besser erklären und da ist wahnsinnig viel Kreativität dahinter.
00:16:53: aber man muss es einfach einmal gemacht haben um zu verstehen wie's funktioniert.
00:16:57: Wir haben da gerade oft bei Kunden, die sagen ja es ist jetzt interessant und alle mit Lego bauen.
00:17:05: Wir haben so Softwareentwickler, die spielen eigentlich kein Lego.
00:17:08: Und dann machst du den Workshop!
00:17:10: und es sind alle mega begeistert, die acht Stunden vergehen wie im Flug.
00:17:14: Und du hast dann auch noch so ein Team-Bilding hast ja auch noch weil eben die Leute untereinander sich auch besser kennenlernen.
00:17:20: also das Ding ist wirklich von vorne bis hinten einen Gewinn für jedes Unternehmen und wir nutzen sie auch selber bei uns in der Agentur.
00:17:27: auch wenn wir irgendwo Fragestellungen haben zu unserer Arbeitgebermarke oder auch Innovationen Dann machen wir zum Beispiel den Lego Workshop und dann kommen meistens die Sachen dabei raus die wir uns vorstellen und mit dem weiterarbeiten können Oder auch mal pink Elego-Runde her.
00:17:41: Dann bauen wir nachher noch und da gibt es ja aber auch diesen Ansatz Learning from Play, ich finde das total gut!
00:17:45: Aber wie du sagst viele haben ja auch diese Vorbehalte also diesen Vertrauensvorschuss den man eben auch geben muss weil wenn man natürlich sagt da kommt eh nix beraus und was soll das jetzt?
00:17:53: Wenn natürlich dann viel Reaktanz da ist macht die Methode keinen Sinn.
00:17:57: Team Aspekt, der ist auf gar keinen Fall zu unterschätzen und das ist ja auch irgendwie auch Employer Branding.
00:18:01: Also weil du merkst ja auch im Bauen finde ich wie kollegin wir Menschen miteinander an sowas bauen was die vielleicht auch für Gesprächs-Themen haben.
00:18:07: ob dir dabei lachen auch so ein bisschen kriegst du ja wirklich im Wasser und es war das auch ein Gefühl für deren Kultur.
00:18:12: von daher find' ich das total sinnvoll.
00:18:13: vielleicht da eine kleine Anekdote Wir haben neulich Seifenkisten gebaut in einem KI Umfeld Und da ist mir zum Glück aufgefallen dass Seifen Kiste ja KI drin hat.
00:18:21: also war's nur sagen wir mal stringent dann auch beim Thema KI eine Seifenkiste zu bauen.
00:18:26: bevor wir gleich dass ich das total spannend finde, auch auf das Thema diese Recruiting eSport-Messe noch mal vertiefen.
00:18:31: Was da der Ansatz war.
00:18:33: KI müsste doch aber auch euer Geschäftsmodell jetzt in den letzten Jahren auch nochmal sehr stark verändert haben beziehungsweise die Ansätze.
00:18:40: Auf der einen Seite wahrscheinlich die Möglichkeiten und auf der anderen Seite aber vielleicht auch gewisse Dinge obsolet gemacht haben.
00:18:44: Was ist denn die Rolle von KI für euch?
00:18:47: Also wie seht ihr sie?
00:18:47: Wenn du auf der Messe jetzt warst, auf der Zukunft Personal.
00:18:51: Jeder hat sich KI auf Schild geschrieben und wird ja mal anders verstanden.
00:18:54: Einer sagt KI ist das Text von Stellen anzeigen.
00:18:59: Der eine hat irgendwo ein Tool damit gebaut oder dann irgendwo den Werberprozess noch einmal unterstützt oder ein Matching.
00:19:07: Du kannst die KI in so vielen... in so vielen Anwendungsmodellen oder so viele Anwendung für die KI.
00:19:14: Bei uns hat sich es verändert, dass wir in manchen Bereichen schneller geworden sind.
00:19:19: Softwareentwicklung zum Beispiel ist ein bisschen um einige schneller geworden oder auch im Kreativbereich weil es halt weiter hilft.
00:19:28: ja auch bei unseren eigenen Systemen wenn wir Kampagnen also im Kampagnemanagement da das wir eine vollautomatische Ausspielung haben von Jobtiteln eine voll automatische Ausspielung von der Standard- oder Weiterung in den Kampagnen.
00:19:43: Also es hilft weiter, es macht schneller.
00:19:46: für uns spielen die Menschen auch eine wahnsinnige Rolle.
00:19:47: also wir haben die Profis und Menschen sprechen gerne mit Menschen und wenn unsere Kampagne Manager sind einfach dafür verantwortlich mit dem Kunden zu sprechen und ihn abzuholen, ihn mit reinzunehmen in seine Themen, in seine Ergebnisse, die er hat und da kann der KI auch nicht weiterhelfen.
00:20:04: Wir werden niemals ein Bord haben, der jetzt im Kunden die Gespräche führt, die Feedbackgespräche bzw.
00:20:09: Datum macht.
00:20:10: Also es hilft viel weiter, ja die Anwendung ist immer, ja untersehen bringt sie was, bringt sie nichts wird's auch angenommen und die Blase ist ja gerade riesengroß.
00:20:20: und wie gesagt es gibt mega viele Anwendungen.
00:20:23: aber ich glaube auch dass sich jetzt die große Blase irgendwann zusammen dampfen wird, irgendwann wird das platzen.
00:20:30: Es steckt da wahnsinnig viel Geld drin in dem Thema KI, aber irgendeiner muss sich auch wieder das Geld verdienen damit.
00:20:36: Und dann wird es einfach mal wieder zusammen gedampft und dann wird sie fokussiert auf gewisse Anwendungen und das wird dann laufen.
00:20:43: wie gesagt ist eine... absolute Chance, ja es gibt aber auch viele Risiken.
00:20:47: Ich habe jetzt gerade beim Herfahren nochmal ein Podcast angehört erst bei uns Leute über KI.
00:20:52: sehr interessant und wir sehen was da kommt.
00:20:54: Uns hilft's!
00:20:55: Wir sind da dran.
00:20:56: wie entwickeln viel intern aber auch wie gesagt viele Sachen viele Anwendungen die für uns funktionieren aber auch viel Anwendung wo man dann sagt ne komm lass gut sein das bringt nix
00:21:06: wenn der KI Hype den ich glaube der kein Hype ist, aber KI ist hergekommen um zu bleiben.
00:21:11: Aber trotzdem glaube ich auch ganz ehrlich wie du es gibt ja momentan viele Startups die einfach nur in die KI Richtung gehen und dann unglaublich viel in kurzer Zeit viel wert sind.
00:21:19: aber wie du sagst ich glaub da auch eine Kondensierung.
00:21:22: Wie spielt euch denn momentan der Arbeitsmarktindikaten?
00:21:25: Denn so vom Gefühl her, also die Arbeitslosenquote ist ja wieder relativ hoch.
00:21:29: Das ist kein Gefühl das ist belegbar.
00:21:31: aber so von Gefühl ist es schon so dass auch gerade junge Menschen das vorhin gesagt auch bei dir mit zwei in zwanzig.
00:21:35: was ist der erste Schritt?
00:21:37: Also auf der einen Seite ist gerade glaube ich aber diesen ersten Schritt zu finden auch eine juniorrolle reinzukommen momentan relativ schwer weil man da ja auch gerade mit KI als unternehmung teilweise das gefühlt naja dann können wir irgendwie gewisse Sachen vielleicht auch wegnehmen oder ersetzen.
00:21:49: wie nimmst du das war und wie hat sich vielleicht auch dadurch Anfrage an euch in Richtung Employer Branding verändert?
00:21:56: Wie ich schon gesagt habe, Chancen und Risiken.
00:21:59: An der Arbeitgebermarke ändert es nichts – also meiner Meinung nach nicht!
00:22:04: Weil wir sprechen viel über Daten die natürlich auch in unserem Bereich extrem wichtig sind.
00:22:09: aber eine Employer-Brand oder unsere Kreativarbeit ist ja das man wünscht Menschen begeistern.
00:22:15: Und Menschenbegeistern machst du nicht mit KI, das machst du mit Menschen und das fehlt mir gerade so ein bisschen in der ganzen Debatte wie wichtig ist eine Arbeitgebermarke?
00:22:26: Weil es dreht sich nur noch um Daten und KI.
00:22:28: aber das Thema den Bewerbenden zu begeisternen oder die Kandidat zu begeistern und wirklich die richtigen Kandidaten für mein Unternehmen zu finden Da hilft die KI auch relativ wenig.
00:22:38: Aber wenn du einen Arbeitsmarkt ansprichst, meine persönliche Meinung wir haben nächstes Jahr ein Change im Arbeitsmarkt.
00:22:43: Ja es wird wieder ein Arbeitgebermarkt und nicht ein Arbeitnehmermarkt.
00:22:46: Wichtig ist aber auch dass du deine Arbeitgebernmarke so aufbaust, dass du den Arbeitnehmer, das du wieder umswitschen kannst, dass für beide funktioniert von Arbeitgebers Markt und für den Arbeitnehmermarkt.
00:22:56: Wir haben jetzt wie gesagt uns noch in vielen Bereichen fehlen uns noch hunderttausend zwarhundtausende Fachkräfte.
00:23:00: Das wird auch so bleiben, das gehört auch dem nächsten Fünfzig Jahre.
00:23:03: so bleiben, es wird sich auch der Arbeitsmarkt in den nächsten fünf Jahren mehr verändern wie die letzten fünfzig Jahre.
00:23:11: Es ist immer so bei neuen Technologien, die auf dem Markt kommen hat ja damals mal begonnen, glaube ich eighteenhundert irgendwas Jahr wo dann die Industrialisierung angefangen hat Das sind die Pferdekutschen weggefallen zum Beispiel, wo da ins Auto kam.
00:23:22: Ja das war schon ein Riesen-Change und diesen Change haben wir jetzt wieder.
00:23:25: Und was dabei rauskommt weiß keiner auch so richtig.
00:23:27: viele Debatten, viele Diskussionen, viele Visionen die da sind.
00:23:32: aber der Arbeitsmarkt nächstes Jahr wird kompetitiv, nach wie vor.
00:23:38: Aber wir haben in vielen Bereichen die Bewerbungen wieder besser.
00:23:43: Die Qualität wird wieder besser und es kommt wieder mehr rein.
00:23:45: Die Kunden sind auch zufriedener weil sie eben die Auswahl haben.
00:23:48: aber die Frage, die wir uns stellen müssen ist brauche ich jetzt viele Bewerbung und dass sich viel wegschaufeln kann?
00:23:55: Weil jeder abgelehnte Bewerberende ja eine schlechte Reputation für das Unternehmen, sprich B to Z wenn du einmal irgendwo abgelehnt bist.
00:24:02: Der Kaufsatzprodukt vielleicht nicht mehr Oder gehst nicht mehr einkaufen, hier stichwort Lidl oder so.
00:24:06: wenn du abgelehnt bist dann gehe ich halt woanders hin.
00:24:09: Und da müssen wir uns die Frage stellen ob wir nicht die KI und alles was damit zusammenhängt nutzen können dafür dass wir für eine Stellenanzeige vielleicht nur zwei drei Bewerben bekommen.
00:24:20: die passen aber perfekt.
00:24:21: ja das jeder wirklich seinen Arbeitgeber findet bei dem er glücklich ist, bei der er happy ist wo es sich wiederfindet und aus Unternehmen Leute findet die zum unternehmen passen weil es gibt nichts schlimmeres und nichts teureres wie wie ein fehl wie eine Fehlbesetzung, wo ich nach drei, vier Monaten sagen muss, das war nichts.
00:24:38: Ich muss noch mal neu
00:24:38: ausschreiben.".
00:24:39: Ich finde den Aspekt, den du ansprichst total wichtig.
00:24:41: Weil ich meine, ich komme ja auch aus dem Beritt und häufig wird der so gesagt, woher Impler Branding ja voll das weiche Thema?
00:24:46: Und dann schreibst du da irgendwie ein paar Sachen drauf.
00:24:48: aber genau was du anspricht dass es eben auch einen echten Impact hat darauf ob sich Leute für ein Produkt entscheiden.
00:24:53: viele machen die dann im Endeffekt auch keine anbieten Brau-Reiführung an oder schicken auch mit der Absage damit wir weiter in Kontakt bleiben vielleicht keine Ahnung.
00:25:02: passen wir später irgendwie zusammen schicken dann eine Probe von einem Getränk oder sowas hinterher einfach um diese Emotionen zu bespielen, wenn wir auf die Candidate Journey blicken und du hast vorhin gesagt es geht darum Menschen zu begeistern.
00:25:14: Hast du da so ein zwei drei Dinge wo du sagst naja die muss man unbedingt machen.
00:25:17: klar ich weiß es gibt nicht die eiligen Wollmilchsau.
00:25:19: aber wenn wir sagen Daten sind sie jetzt gerade nicht KI ja klar auch irgendwie integriert.
00:25:23: Aber was ist denn so aus deiner Sicht wichtig um Kandidatinnen zu begeistern?
00:25:27: Und genau das zu schaffen was dir ja auch wichtig ist?
00:25:30: also Daten sind's nichts Daten sind es ganz viel, die brauchst du.
00:25:34: Das ist wie gesagt ein Riesenthema und das sollte auch sich jeder auf die Fahne schreiben und sich damit beschäftigen oder jedes Arbeitgeber sich damit beschäftigen.
00:25:41: mit diesen Daten auch in den Recruiting-Daten habe ich ja auch relativ früh auch kennengelernt Grupo und Startup oder der ganze Start up Bereich.
00:25:49: da ist damals schon mit KPIs gecheckt worden wie viele Bewerbungen da reinkommen wie Verlebensläufe damals gescannt worden sind und wie viele Einstellungen es die Woche gab.
00:25:57: Ja das kommt jetzt mal alles so nach nach zwölf Jahren jetzt Massenmarkt an.
00:26:03: Aber wenn du von Marken und Begeisterung sprichst, ist es... Du kannst viel adaptieren aus dem normalen Marketing, also aus einem normalen Branding auf das Employer-Branding weil ich muss ja oder ich will ja als Unternehmen eine gewisse Marke als Arbeitgeber haben und unterscheidbar sein und das ist immer das Thema.
00:26:21: Ich bin ja gerade auch wieder vertrieblich ein bisschen aktiv durch die Netzwerkerei und bin mir da auf vielen Karriereseiten unterwegs.
00:26:31: Ein paar davon sind wirklich der Kracher.
00:26:34: Alles richtig gut gemacht und es ist eine gute Arbeitgebermarke, aber der Großteil immer noch... Auswechselbar immer noch die gleichen Bilder, der gleiche Aufbau.
00:26:46: Die gleichen beantwortenden Fragen auf den Seiten.
00:26:49: und was mir auch so ein bisschen fehlt ist dieser Mut von Personalmarketing.
00:26:54: also das ist eine ABG-Bermarket, die wird dann entwickelt.
00:26:57: ja und dann spiele ich das Ding in einer Kommunikation intern.
00:27:00: also kommt der intern erschaffen ja dann extern dass er wieder zurückspiegelt nach intern.
00:27:05: ja und da nehme ich die eigenen Leute mit.
00:27:07: Und eine Kampagne muss ja auch begeistern.
00:27:10: Ikea oder Sixth ist ein gutes Beispiel.
00:27:12: Wenn du die Sixth-Werbung siehst und bei Sixth arbeitest, fühlst du dich ja auch da von angesprochen bis stolz auf deine Marke und stolz darauf deinen Arbeitgeber weil er eben so eine geile Werbung macht.
00:27:22: So was wir aber viel sehen ist komplett das.
00:27:26: wenn es ins Personalmarketing geht ist es teilweise echt komplett lame.
00:27:30: Wenn ich die Printgeschichten anschaue, die ich sehe beziehungsweise auch irgendwelche Plakate im Kontext Recruiting in der S-Bahn U-Bahnen
00:27:40: usw.,
00:27:40: dann ist das meistens so Happy Family und kommt zu uns und hier ist noch ein Link oder einen QR Code drauf und da fehlt einfach dieser dieser diese diese diese Werbende ansatz, dass du eben sagst okay ich hauch halt auch mal rein und vielleicht kann ich mir auch mal ein Shitstorm einfangen aber ich habe wenigstens meine ARB-Gebermarke mal... mal Problik gemacht.
00:28:03: Ich habe für Awareness gesorgt, für Aufmerksamkeit in meinem Bereich und das ist das was wichtig ist.
00:28:10: und das fehlt mir so ein bisschen dieser Mut auch mal eine Arbeitgebermarke wirklich mal etwas anderes zu machen oder im Employer-Bending-Personal-Marketing auch mal so rauszugehen dass es halt mal richtig auffällt.
00:28:21: Das machen nicht viele
00:28:22: Irritationschaft, Reaktion kann man ja auch in dem Punkt sagen Wenn du die Karriere-Webseiten auch durchgehst, gibt's da irgendwie ein Beispiel.
00:28:29: Du musst jetzt nicht unbedingt einen Unternehmen nennen aber irgendwas was dir in den letzten Jahren begegnet ist das ihr vielleicht auch ausgestaltet habt wo du sagst Da war dieser Mut drin.
00:28:35: Da seid ihr eben auch stolz drauf.
00:28:37: also weil wir haben ja die zehn Jahre Spannung angesprochen und gesagt dass es dann muss man auch mit einer Überzeugungsarbeit leisten.
00:28:42: Aber hey!
00:28:42: Das war richtig cool da ist bis heute irgendwie so bisschen Benchmark auch für uns
00:28:46: Unternehmen nennen bewusst jetzt nicht, weil sonst alle auf die Seite gehen und sagen, ich finde es auch nicht so geil.
00:28:52: Deshalb habe
00:28:53: ich den in schon ausgenommen.
00:28:55: Vielen Dank dafür!
00:28:59: Es gab tatsächlich auch ein geiles Wort, ja was viele benutzen gerade aktuell.
00:29:02: Es gab wirklich einige Projekte die anders waren, wo man dann nach diesem LEGO Series Play Workshop eben die Arbeitgeber-Marke mal aufskizziert hat und dann auch gesagt, okay das ist eure Bildwelt, das ist eure Tonalität, das is euer Farbwelt, hier müsst ihr arbeiten da!
00:29:19: Das es euer USP, das es euher Claim oder euere EVP, Euer Employee Value Proposition, euer Leinstellungsmark mal als Arbeitgebers Und so müsst ihr kommunizieren.
00:29:30: Dann bist du an dem Punkt, wo einem Kunden schon geile Ideen hast und dann sagst okay jetzt gehen wir in die Kampagne weil wir machen ja nicht nur die Theorie, sondern auch die Praxis umsetzen.
00:29:42: Dann hast du die Ideen, wo du dann eben drei Ideen präsentierst.
00:29:45: Einmal eine normale, die die über das Ziel hinaus schießt und halt ne Lame so... Und meistens wird halt dann die Normale genommen.
00:29:51: So!
00:29:52: Und wenn man sagt, ah, das können wir nicht und dann wird der Geschäftsführer nochmal vorgelegt.
00:29:56: Die sagt nein im Gotteswillen, so können wir ja nicht rausgehen.
00:29:58: und das sind so Sachen, wo er dann auf einmal Farben abändern muss, weil ja aber dann kommt dann wieder das Marketing und sagt, es passt nicht zu unserer CI.
00:30:05: Die musst du auch mitnehmen auf der ganzen Reise.
00:30:07: Sie sind meistens bei den Workshops dabei, dass die noch ihren Teil dazu beitragen können, dass es auch wieder ins Gesamtkonzept von dem Unternehmen passt.
00:30:17: Und wie schon vorhin gesagt, mir fehlt ab und zu der Mut mal was zu machen, was wirklich mal für Aufsehen oder für Ernest sorgt.
00:30:26: Gab's da was, was eurer Sicht nach auch für genau diese Awareness gesorgt hat?
00:30:30: Was ihr mal umgesetzt habt.
00:30:31: Ich glaube, wir hatten mal so eine Kampagne wo wir einen Gehsteig besprüht haben.
00:30:39: Gibt da so Kreidespray?
00:30:41: Wo wir beim Wettbewerber eben dann den Claim auf dem Gehweg gesprüht habe.
00:30:47: Es ist ein Riesenaufrüst und musste mit der Stadt alles klarmachen dass es keiner auch wegwäscht usw.
00:30:51: Und das bei einem Wettbetwerbem immer vorne dran gemacht haben.
00:30:54: Das war so eine Gerierkampagne die wir da gemacht haben, die auch echt gut eingeschlagen hat.
00:31:00: Dann haben wir unsere eigene Kampagne, die wir gemacht haben.
00:31:03: Die jetzt letztes Jahr lief in Stuttgart Umgebung.
00:31:08: Wir haben es in den Stuttgarten Leipzig gespielt und Brust beschriftet.
00:31:11: Die war richtig geil!
00:31:12: Ja sie kam richtig gut an.
00:31:13: Es ist auch von mega vielen Leuten gesehen worden mit da ganz viel Feedback bekommen, ein richtig gutes Feedback für diese Kampagne.
00:31:19: Und da haben wir mal selber was probiert und da kam auch richtig etwas gut dabei rüber.
00:31:22: Was war denn der Kern bei dem Bus?
00:31:24: Was habt ihr da umgesetzt?
00:31:25: Der Kern war ... Du findest keine Bewerbenden, wir schon.
00:31:32: Das ist so der Ausschlag gewesen und dann haben wir unsere eigenen Leute dazu missbraucht.
00:31:41: Schon fast, obwohl die echt Bock drauf hatten eben diese Bildwelt damit zu gestalten.
00:31:45: Und das sind alles so... Die Bildwelt hat dann so diese lame Arbeitswelt darstellen wollen und das war dann die Kampagne, die da gelaufen ist auf Plakat, auf Bus und ich glaube ein paar Videos gab es noch Und Radio haben wir noch gespielt, das war schon cool.
00:32:03: Du hast auch einen Aspekt angesprochen, den man ganz oft gerade bei eher traditionellen Unternehmen beobachtet.
00:32:10: Da ist teilweise die Kundenansprache im Sieh und die Kandidatinansprach aber relativ schnell im Doo.
00:32:15: Außerdem haben wir mal bei einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft sehr konservativ, weil der Kunde natürlich auch Verlässlichkeit erwartet.
00:32:21: Auf der anderen Seite will er aber dann auch Mitglieder der Generation Z und Alpha ansprechen, muss da eben eine andere Bildwelt eben letztlich wählen.
00:32:30: Nimmst du diesen Konflikt auch wahr?
00:32:31: Und wenn ja was ist so vielleicht auch deine Empfehlung den zu lösen?
00:32:34: Weil du sagst dir selber beim Thema Implour Branding teilweise auch in der Unternehmenskommunikation Marketing mit am Tisch hat vielleicht auch ne andere Sichtweise drauf, ist einfach ein ganz anderer, wenn man von Kunden beim Kandidaten sprechen mag.
00:32:46: Kann man eigentlich ganz einfach beantworten?
00:32:50: Es muss passen!
00:32:51: Das was für Viert funktioniert, funktioniert für Mercedes vielleicht nicht und das kommt immer auf den Kunden drauf an.
00:32:56: Jeder Kunde ist ja individuell, jeder hat eine individuelle Arbeitgeber-Marke.
00:32:59: Ich kann nicht pauschal sagen wir sind jetzt alle Padoo Wir hatten mal einen Pitch bei dem Kunden und im Vorfeld war dann so Ja wir sind eigentlich in Startup Und dann sag ich Ok, Start up da.
00:33:10: Als Schwarzwald gefahren und aus Unternehmen gesehen Und das war alles andere wie ein Startup.
00:33:18: Der Startup-Gedanke war da, es waren sehr innovativ aber es waren alteingesessen Familienunternehmen.
00:33:24: Und da haben wir auch gesagt, ihr könnt nicht als Start-up kommunizieren.
00:33:27: Weil ihr seid das definitiv nicht eurer Gebäude oder eure Arbeitswelt.
00:33:32: Das hat alles andere wie ein Start up.
00:33:33: Ihr zieht dann die falschen Leute an, die euch dann früher oder später wieder verlassen werden.
00:33:37: Ja?
00:33:37: Ihr seid ein Familienunternehmen und der eine Kunde sagt ja eigentlich habt ihr Recht und so.
00:33:41: und man lasst uns daraus was bauen und sage uns wie wir wirklich sind und schmückt dich nicht mit fremden Fehlern oder sei etwas was du nicht bist sondern sei Klar in deinen Aussagen, klar in deine Außenwirkung und in deiner Arbeitgebermarke.
00:33:54: Und verkörper wirklich das was du bist.
00:33:56: ja und da kommen vielleicht auch bei den Workshop Sachen raus die... vielleicht nicht so bei Begeisterung, Stoß und bei der Geschäftsführung.
00:34:05: Aber im Endeffekt sind da die Mitarbeitenden vom Marketing bis übers Lager- bis über Führungskräfte dabei in dem Workshop mit dabei.
00:34:12: Und das was dann rauskommt bist du als Arbeitgeber.
00:34:15: Da geht kein Weg dran vorbei.
00:34:16: aber meine Frage zu beantworten funktioniert nicht bei jedem anders.
00:34:20: Der eine macht sie und dann passt es auch.
00:34:22: wie Du eben schon gesagt hast Die Wirtschaftsprüfungsagentur macht eher Sie Und das Start-up per du, ja?
00:34:29: Oder wenn ich eben eine Du-Kultur im Unternehmen habe, dann kommuniziere ich per du.
00:34:32: Logisch!
00:34:32: Das heißt, du siehst auch keinen Widerspruch daran, wenn zum Beispiel ein Unternehmen aus der Wirtschaftsprüfung die Kunden, die wirklich, sagen wir mal da Kunden sind, die Unternehmen im Siehe anspricht aber in der Arbeitgebermarke im Du kommuniziert.
00:34:43: Da
00:34:44: sehe ich jetzt kein Problem drin.
00:34:45: Weil ich muss es ja dann auch irgendwie trennen – die Ansprache zum Kunden und die Ansprüche für meinen neuen Mitarbeitenden.
00:34:51: Und
00:34:51: auch wenn sich Bildsprache und Kampagnenart unterscheiden, für dich auch kein Problem.
00:34:55: Gut dass du es ansprichst Als wir angefangen haben, war immer so Wir müssen ja unser Produkt auch auf die Karriere Seite bringen.
00:35:02: Also erst mal bei der Thema die Karriereseite kommt er aus einem schönen Header mit den eigenen Mitarbeitenden und ja kein KI Das können wir später nochmal darüber quatschen.
00:35:12: Dann kommen zu der Unternehmenstext.
00:35:14: Und da hatten wir bei ganz vielen unseren Kunden dann eben eine Riesentextwüste.
00:35:20: Wo es eigentlich?
00:35:21: wir sind Marktführer im Produkt XY.
00:35:23: Ja wir machen hier geile Schrauben für da und Vorhänge Schlösser da und hin und her.
00:35:27: Das interessiert ja aus dem Moment nicht, weil wenn der Bewerbende oder die Kandidatin auf die Karriere Seite geht dann weiß er ja schon meistens was das Produkt ist.
00:35:38: Und wenn das Produkt dann auch noch interessiert, dann gehe ich ja auf die Corporate Website und schaue darauf und sage okay, dann kann ich das Produkt nochmal schlau machen.
00:35:45: Am Endeffekt geht es bei einer Karrieresseite, geht es nur um den Arbeitgeber.
00:35:49: Wir sind ein alldangesessenes Familienunternehmen, das schon seit blau-blau auf dem Markt ist und uns es wichtiger als Arbeitgeber dass wir euch blablabla anbieten so.
00:35:57: Und fertig drei Zeile.
00:35:59: und wie gesagt gelesen wird sowieso nicht mehr am Netz ja und schon gar nicht bei vielen Generationen die einfach Content konsumiert wie Smarties.
00:36:11: Einfach da zwei Stunden sich irgendwelche Reals reinzieht.
00:36:14: Da brauchst du nicht anfangen mit langen Texten auf der Karriere Seite.
00:36:17: Da gibt es übrigens apropos auf YouTube, auch wenn man deinen Namen eingibt.
00:36:20: Auch ein schönes Video wo man dich ein bisschen anders gekleidet sieht.
00:36:23: Hast du auch glaube ich eine andere Hose an im Anzugformat.
00:36:26: über die Hose sprechen wir gleich noch.
00:36:27: aber da erklärst du glaube ich die Vorzüge eures Multi-Posting Tools.
00:36:31: Hab mich sehr gefreut dich da so zu sehen in schauspielerischer Rolle.
00:36:35: Wir posten dann den Show Notes also auf jeden Fall auch sehr sehenswert.
00:36:39: Da warst du schon, sagen wir mal auch sehr innovativ unterwegs.
00:36:42: und wenn wir über diesen spielerischen Aspekt sprechen dann greift ihr den ja auch auf bei eurer Recruiting-Messe im Kontext Esports.
00:36:49: Was war da jetzt so der Kerngedanke?
00:36:51: Wie kam es jetzt auch dazu in der Fortsetzung?
00:36:53: oder was ist da auch eure Visionen?
00:36:54: Wir sind ja zusammen im Office mit TaylorMate wie Du vielleicht weißt und da ist jetzt auch eine Partnerschaft Freundschaft entstanden zu den Jungs von TaylorMade.
00:37:04: Die haben auch unseren zehnjähriges Unser zehnjähriges Jubiläum, unser Festival mit organisiert.
00:37:10: Auch super wenn man mal eine Agentur braucht die so was auf die Beine stellen kann.
00:37:13: dann meine Empfehlung in dieser Stelle.
00:37:15: Grüß
00:37:16: an Martin Frey und Stefan Bartsch und Olli.
00:37:19: Irgendwann kam Stefan zu mir und sagte, er hat jemanden kennengelernt von der E-Sports-Manufaktur.
00:37:23: Die machen so E-sports-Event.
00:37:24: Und ob wir uns mal mit ihm unterhalten sollen?
00:37:27: Weil er findet das Thema mega geil und mega spannend.
00:37:29: Sag ich gut alles klar!
00:37:31: Wir sind ja auch die Pioniere und schauen uns jede Themen an und gucken, ob man da was draus bauen kann oder ob es cool ist.
00:37:36: Wir haben dann mit dem Gianluca gesprochen von der eSports Manufaktu.
00:37:39: Er hat ein bisschen vorgestellt wie eigentlich so sein Unternehmen gebaut hat und kam dann irgendwann mal drauf dass er für größere Corporate Kunden Recruiting Events, also E-Sport Event gemacht hat im Kontext mit Recruitting und das mega erfolgreich war.
00:37:55: Also messbar, erfolgreich, das waren bei verschiedenen Corporates.
00:38:01: eben hatte da irgendwie drei vier so Veranstaltungen gemacht und ist auch vorgestellt und ich fand es mega!
00:38:10: Wir kennen ja die normalen Recruiting-Messen, Rückwand stetisch.
00:38:14: Zwei Personaler stehen da und versuchen dann eben zu begeistern mit Kugelschreiber, Radiergummi oder noch ein Tasse.
00:38:24: YouTube-Beutel ist auch dabei.
00:38:27: prompt voll, wenn dann alle rumgelaufen sind und im Messen mit dem Jutebeutel.
00:38:30: Und dann liegt aber der Jute-Beutel wahrscheinlich irgendwann im Eck.
00:38:33: Ja das was drin ist kommt ans Alpapier oder Jute Beutel wird vielleicht, wenn es gut läuft noch benutzt?
00:38:39: Das ist so die typische Recruiting-Messe, die ich jetzt nicht schlecht reden will.
00:38:42: Da hat alles eine Daseinsberechtigung, ist alles cool!
00:38:46: Ich glaube auch dass die Messen in der CBA, die ja auch stattfinden dass sie auch wirklich cool sind und diesen haben auch einen Wahnsinns Zulauf.
00:38:55: Und es ist eine Pflichtveranstaltung dort da zu sein.
00:38:57: aber vielleicht kann man das Thema auch mal neu denken und sagen okay was kann ich denn noch machen?
00:39:01: weil Ich habe ja eine Trendgruppe, eine Zielgruppe.
00:39:05: Früher haben wir von Zielgruppen gesprochen und er macht mir heute noch.
00:39:07: Eine Trendgruppee ist auch da, die zum Beispiel eine Trend-Gruppe sind Gamer.
00:39:13: Das kann der Gamer sein, der jetzt Fünfzehn ist, der im Gaming Bock drauf hat, ein Xbox oder ein Switch oder einen PC zu zocken.
00:39:20: Kann aber auch... Der sein, der schon fünfundreißig ist, ist das ganze Leben schon zockt und es immer noch macht.
00:39:27: Also die ganze Trendgruppe.
00:39:28: deswegen ist es nicht eingedampft auf eine Zielgruppe sondern auf eine Trendgruppee.
00:39:31: Wo bist
00:39:31: du da?
00:39:32: Bist du Zocker?
00:39:34: Früher, ja.
00:39:35: Ich bin so die Amiga-Generation und irgendwann ist das Thema auch weggefallen Und dann hast du Kinder und dann fängt es wieder ein bisschen an.
00:39:44: Also beim Junior ab und zu mal FIFA zocken Das kommt schon mal vor Aber mir fehlt die Zeit einfach.
00:39:50: Ja ich hab' die Zeit nicht da jetzt auch noch zu zockern.
00:39:52: Ja ich bin froh wenn ich mal irgendeine Stunde mal da sitzen kann und mal nix tun kann und nur die Luft gucken kann.
00:39:56: Ja das ist auch geil.
00:39:57: Da
00:39:57: kommen wir gleich zum Zenbuthismus aber... Äh genau
00:39:59: Genau Das sind wir schön
00:39:59: bei der Okay Dann sind wir
00:40:02: bei der Trendgruppe, ja?
00:40:03: wie die Idee kam.
00:40:04: Dann habe ich gesagt, komm lass uns doch mal irgendwo so ein Ding mal skizzieren, wie sowas aussehen kann.
00:40:09: Da haben wir gesagt okay, wir nehmen mal die Carbenz Arena her, packen da in die Mitte einen eSports Event und außenrum können sich die Firmen präsentieren und eben ihr Sicherheitsarbeiter-Geber dort präsendieren.
00:40:23: für A zu B ist ein Young Professionalist.
00:40:25: Und das ist schön und gut.
00:40:28: aber was hat denn eigentlich der der Kunde davon oder der Aussteller davon.
00:40:34: Erstens mal das Thema messbar, also die Leute müssen sich hier anmelden in so eine XP-App und werden dann von vorne bis hinten bespaßt.
00:40:41: Also das Event ist im März.
00:40:43: ab Januar geht die Vermarktung los über die XP-APP.
00:40:49: Da melden sich dann eben die Schüler und Studenten dort an für dieses eSports-Event, müssen dann schon anfangen XP Punkte zu sammeln in der App und werden dann schon rangeführt an die Aussteller, also im Vorfeld schon.
00:41:02: Bevor sie da in die Halle betreten wissen Sie schon wer da alles ausstellt und müssen da eben ihre XP-Punkte sammeln.
00:41:09: Dann gibt es ja auch die Anmeldedaten, die wir dann auch datenschutzkonformen in Leads umwandeln können.
00:41:14: Das heißt jede Ausstelle hat schon zwischen tausend und zweitausend Leads, die er dann im Nachgang angehen kann durchsortieren kann nach... in Interessen, Abschluss usw.
00:41:25: und so fort.
00:41:25: Er hat schon was Messbares.
00:41:28: Und dann ist es so dass er seine Zielgruppe oder Trendgruppe den ganzen Tag vor Ort hat weil die kommen morgens und zocken da einen ganzen Tag, abends ist die Preisverleihung und währenddessen sind alle auf der Messe und jeder hat die Möglichkeit eben die Messebesucher eben zu bespaßen bzw.
00:41:48: die Gespräche zu führen, die müssen auch an Stand kommen weil sie Fragen beantworten müssen.
00:41:51: in ihre XP-App.
00:41:52: das sind die Punkte sammeln dass es auch die Gewinne abstauben.
00:41:55: zum Schluss gibt's eine Verlosung von dem Führerschein bei den Schülern beim Young Professionals.
00:42:00: überlegen muss noch was anderes.
00:42:02: Es ist neu Pilot, es ist einfach auch wieder was Innovatives.
00:42:06: Wir wissen nicht ob's funktioniert.
00:42:08: aber wie schon vorhin gesagt um da nochmal den Rückschluss zu ziehen, du wirst das nie wissen ob's funktionieren wenn du es nicht ausprobierst.
00:42:15: Aber ich glaube es wird cool!
00:42:17: Das heißt aber dieses Spiel hat nichts mit Perspektiven und Karriere zu tun sondern dann vielleicht FIFA gezockt oder... Das ist so ein ganz anderes Spiel.
00:42:24: Es geht eigentlich ja nur darum, einen Kontaktpunkt zu schaffen und da finde ich es halt sehr clever weil du sagst ja du willst diese Trendgruppe.
00:42:30: also das ist ja erst mal nicht irgendwie ein Unternehmen XY was ihr wahrscheinlich begeistert außer es wäre jetzt irgendwie sowas wie aus der Spielindustrie irgendwie ein großer Hersteller ein prominentes Unternehmen.
00:42:40: das würde wahrscheinlich so ein bisschen ziehen.
00:42:41: aber es geht darum vielleicht auch mittelständische Unternehmen dann quasi darum zu platzieren den Kontaktpunkt haben und dann zu schauen was man letztlich daraus macht.
00:42:49: Ich muss doch wissen Mach jetzt ein paar Jahre schon Vertrieb.
00:42:55: Und Recruiting ist ja eine Form von Vertrieb, wenn wir mal ganz ehrlich sind und wenn ich einen Kunden gewinnen will oder einen Kandidat gewinnen Will dann muss ich erst mal wissen was Wilde überhaupt?
00:43:06: Was ist sein Antrieb?
00:43:08: Was findet er cool?
00:43:09: Was sind vielleicht auch seine Herausforderungen die er hat?
00:43:11: in welcher Welt bewegt er sich?
00:43:13: und genau da setzt es ja an.
00:43:15: Also ich hole die Zielgruppe ab wo sie sich bewegt weil Die genauen Zahlen habe ich jetzt nicht.
00:43:22: wäre jetzt auch nicht so cool, wenn ich hier irgendwelche Zahlen jobben würde.
00:43:27: Wir haben extrem viele Zocker in der Altersgruppe von fünfzehn bis achtundzwanzig oder bis dreißig zocken extrem viele und haben auch ihre tägliche Zockzeit.
00:43:40: Ich habe einen elfjährigen Sohn, den man einmal einbremsen muss.
00:43:43: Der darf am Tag eine halbe Stunde zockern und dann ist aber auch schon gut.
00:43:46: Und da wird aber trotzdem noch immer wieder nachgefragt und irgendwo auch beschissen wo es geht mit seiner Zock Zeit dass das was es ausmacht und wirklich die Zielgruppe ist, die wir dort haben wollen.
00:43:57: Und dann stellst du dich aber als auch ein innovativer Arbeitgeber vor, indem du sagst hey ich mach damit ja?
00:44:03: Ich hab auch etwas bei mir am Stand weil wir hatten damals mal einen Projekt mit dem Klinikum Garmisch-Partenkirchen und der Ansprechpartner dort begleitet mich bis heute, weil er jetzt im Klinikum Stuttgart ist und damals schon sehr innovativ war Ideen angenommen hat, und da haben wir damals so ein Dreihundertsechzig-Grad-Tour im Klinikum.
00:44:25: Da haben wir eben auch für Karriere messen.
00:44:27: Und dann gemacht eine Drei-Hundertsechsig-Grat-Kamera in den OP rein.
00:44:30: bei so einer Hüft-OP war ich damit mit dabei auf dem Dach und in der Aula und überall das Klinikum gezeigt.
00:44:36: Also wollten damals – es war auch so ein First Mover Ding – in dreihundertsächsig Grad wollten wir Arbeitgeber zeigen.
00:44:42: Das Klinikkum Garmisch-Partenkirchen waren die ersten, die das eben umgesetzt haben.
00:44:46: Und da hatten sie die Karrieremessen Und alle mit ihrem Städtisch und der Rückwand, nur dass die im Garmisch-Partenkirchen einen Städttisch-Rückwand unten Drehstuhl, wo einer drauf saß mit so ner Viabrille.
00:44:56: Das war schon damals der absolute Kracher!
00:44:58: vor neun Jahren jetzt.
00:45:00: Und das ist wieder das ähnliche Thema, wir versuchen wieder irgendwas Neues auf dem Markt zu bringen um eben die Besucher oder die Zielgruppe Kandidaten, Kandidatinnen wie auch immer dort abzuholen wo sie Bock haben und dann auch ein Event raus zu machen was wirklich drin bleibt.
00:45:15: und wenn man dann sagt okay ich war auf diesem Event nicht eventwar geil da war übrigens auch Arbeitgeber XY und den schaue ich mir mal näher an.
00:45:22: Er passt auch ziemlich gut zu einem Projekt was wir umgesetzt haben also der Steve aus meinem Team mit der Sabine Zeitler.
00:45:28: Da ging es um das Thema, wie kriegt man eigentlich die Unternehmen der Schwarzgruppe auch näher an die jungenliche Zielgruppe und wie kann man diese gesamten Berufsbilder, diese kompletten Möglichkeiten auch transparent nach außen vermitteln?
00:45:38: Da haben wir eine Metaverse-Anwendung gebaut, die diesen ersten Kontaktpunkt im Endeffekt darstellt.
00:45:42: Du kannst quasi die Unternehmen, die einzelnen Spaten kennenlernen für dich in deinem eigenen Tempo digital diese Welt und sich dann eben auch darüber bewerben.
00:45:49: also das geht ja so ein bisschen in die Richtung ist nochmal ein bisschen mehr diese Customized Verbindung letztlich aber genau was du sagst.
00:45:55: ich glaube dass es sehr wichtig da mutig zu sein einfach neue Wege zu gehen und vor allem auch symbolische Weg in Richtung der Zielgruppe.
00:46:01: Also das Gaming in eurem Fall oder auch diesen digitalen Touchpoint.
00:46:06: Wir haben jetzt viel über Innovation gesprochen, ich habe dich ja auch gebeten als Vorbereitung auf diesem Podcast etwas mitzubringen was sich begleitet und was irgendwie ein wichtiger Signal für kanter Gegenstand ist.
00:46:16: Und der geneigte Zuschauer die geneigten Zuschauerin wird sehen also Die Kaffeetasse is von Make.
00:46:21: Übrigens der YouTube-Beutel den wir dir nachher geben Der wird aufgehoben weil Ich werde dich noch bisschen begleiten.
00:46:26: Von daher der darf nicht wie bei einer Karrierewesen woanders landen.
00:46:29: Aber man sieht jetzt erstmal nix Tisch, aber trotz allem hast du was mitgebracht.
00:46:32: Was ist es denn?
00:46:34: Als wir vorne weg nochmal zurück zum Thema Messe.
00:46:38: die Schwarzgruppe ist herzlich eingeladen daran teilzunehmen.
00:46:40: der Vertriebseffekt hat noch sein müssen jetzt.
00:46:44: Ich habe meine grüne Kagerhose mitgebracht So, und wir haben es vorhin in der Tiefgarage gehabt.
00:46:49: Ja das ist ein endiges Problem ja.
00:46:53: Und das blieh'n?
00:46:53: Das bliehn.
00:46:54: mich begleitet diese grüne K-Große tatsächlich seit meinem fünften Lebensjahr durch die Ersteglaub gekauft und seitdem ist das ein fester Bestandteil.
00:47:01: weil du hast mir gefragt bring was mit was ihr dein ganzes Leben lang begleitet und mir ist nichts eingefallen sag ich okay erfinde ich jetzt etwas?
00:47:07: ja und irgendwie einen coolen Gegenstand dass sich irgendwo was Cooles droppen kann?
00:47:10: und er sagt, nee eigentlich ist es wirklich die grüne Kago.
00:47:13: Und ich bin aber erst vor ein, zwei Jahren drauf gekommen als mir unser Ansprechpartner bei Indie gesagt hat heute mal nicht in der grünen Kago und dann sage ich ja ... Nee, er sagt ja was sonst hast du das Ding doch immer an?
00:47:23: Weißt du Tim
00:47:24: Verhöfen oder wer hat's gegen den
00:47:26: Weg gemacht?
00:47:26: Nein Michael Jakobi!
00:47:27: Unser erste Ansprech-Partner damals bei Indied, der damals bei uns im Startup Campus saß und gesagt hat hey eure Idee ist glaube ganz cool und wir sind auch gerade ganz am Anfang und lassen uns etwas zusammen machen.
00:47:36: Ja und da ist eine wahnsinnig Vertrauensvolle, tolle Partnerschaft draußen standen die jetzt auch in den letzten zehn Jahren gehalten hat und hoffentlich noch ganz lange hält.
00:47:44: Und da auch die Verbindung mit Indiet auf dem Team.
00:47:48: aber es war damals tatsächlich der Jakobi
00:47:51: Und ihr könnt beruhigt sein, es ist nicht diese Hose die ihr jetzt seit fünfzehn Jahren begleitet sondern das Modell.
00:47:55: Also die wird schon auch gewaschen und gewechselt also alles ganz angenehm.
00:47:59: Es ist
00:47:59: immer auf die gleiche wie vor, das ist Qualität ja!
00:48:02: Richtig ich werde auch öfter darauf angesprochen weil ich sehr gerne diese Hosen trage.
00:48:05: wir haben eigentlich genau das Gleiche aber wir wechseln durch.
00:48:08: uns sind da beide mit unterschiedlichen Hosemodellen gut abgestimmt.
00:48:11: Wir haben über Innovation gesprochen über die Hose, die dich in unterschiedlichen Varianten der ganze Zeit begleitete.
00:48:17: Und dann gibt's noch eine Sache.
00:48:19: Eigentlich hast du es so ein bisschen schon antlingen lassen, weil ich dich gefragt habe, bist du ein Gamer?
00:48:22: Hast du gesagt na ja wenn ich mal Zeit hab und bin ich eigentlich auch ganz froh, wenn ich ein bisschen in die Ruhe kommen.
00:48:26: Da hast du ja auch für dich was entdeckt Zen Buddhismus.
00:48:28: Interessanterweise bin ich da auch gerade so ein bißchen dran das zu erforschen.
00:48:33: Ein Kumpel von mir sagt immer, wenn ich gestresst bin stell dir vor.
00:48:35: Im Hier und Jetzt ist alles gut.
00:48:37: Jetzt habe ich gerade das Gordon-Hurbert Buch gelesen.
00:48:39: der hat auch gesagt es aber das Schwierigste dieses hier und jetzt zu akzentuieren weil gerade wenn du zum Beispiel ein Spiel gewinnst du gewinnest erst mal gegen die USA im Halbfinale bis dann im Finale und dann diesen Switch schon wieder.
00:48:50: Jetzt muss man in hier ins Hier und jetzt kommen.
00:48:52: deshalb ist da so ein bisschen die Idee auch zu sagen man ist vielleicht immer auf dem Weg weil es diesen Zustand des Ankommens nicht gibt Zen-Buddismus, wenn ich dir dieses Stichwort jetzt einfach bei einem Hund über den wir gesprochen haben wie ein Beißknochen hinleg.
00:49:04: Was begeistert dich daran?
00:49:06: Welche Auseinandersetzung hast du?
00:49:07: was gibt ihr das auch für was?
00:49:09: stets für dich?
00:49:10: Ja da muss man mal die Geschichte erzählen wie ich dahinkomme.
00:49:13: Ich bin kein spiritueller Mensch überhaupt nicht oder war es nicht?
00:49:17: Also immer ganz in der Wirklichkeit und alles andere war dann irgendwie nix aber auch immer getrieben und schnell.
00:49:26: Wenn man dann mal ein gewisses Alter reicht hat, dann schaut man auch mal einen Rückspiegel und sagt okay jetzt liegt ja weniger Zeit vor mir wie hinter mir.
00:49:36: Und dann merkst du aber auch das Thema Erfolg und Gründung.
00:49:41: Das wird hier alles immer geschönt und so.
00:49:43: Aber die Schattenseiten bespricht natürlich keiner.
00:49:46: Dass es einfach ein riesen Ding ist Wenn du so ein Unternehmen gründest, den Druck zu haben.
00:49:53: Corona war für uns echt die Schelle Gottes, wo dann gesagt hast okay was geht jetzt ab wenn von heute auf morgen nichts mehr geht und du trotzdem aber noch ein Unternehmen hast mit damals glaube ich zwölf oder fifteen Leuten waren wir damals und sagen es geht nix mehr.
00:50:06: ja wie geht's jetzt weiter?
00:50:09: Du nimmst ja Amplify mit ins Bett, du träumst von Amplifier am nächsten Morgen und stehst wieder.
00:50:13: Es gibt nur noch dieses Thema.
00:50:14: ja und irgendwann merkst du auch das es an dir zählt dass es auslaugt und du bist immer.
00:50:20: mein Thema war dann eben Rückspiegel gucken und dann immer zu merken Du bist immer drei vier Tage voraus oder schon in der nächsten Aufgabe drin.
00:50:27: Du bist nicht mehr im jetzt und hier so wie wir zwei jetzt ja und musst dich darauf einlassen sondern Normalerweise hätte ich glaube ich vor einem halben Jahr oder vorm Jahr noch dran gedacht, wenn ich hier sitze und mit dir spreche was heute noch alles ansteht.
00:50:38: Und mit wem ich heut' noch alles quatschen muss und was in der noch machen muss, wenn nicht wir ins Auto steigen wie für ihn mir es sich noch beantworten muss usw.
00:50:45: Das macht dich auf Dauer, macht dich das kaputt.
00:50:47: ja!
00:50:47: Wir haben einen wahnsinnigen Zuwachs an psychischen Krankheiten, an Burnouts und weiße Geierwas.
00:50:54: und aus diesem Thema oder ich wollte dieses Risiko nicht mehr eingenommen und habe gemerkt, ja.
00:50:58: Ich bin immer so die letzten paar Jahre auf der Gradwanderung zwischen jetzt kippt's?
00:51:02: Und jetzt geht es wieder!
00:51:03: Ja und zum Jahresende immer ganz stressig, weil wir sehen uns am Jahresende.
00:51:08: Ich hätte letztes Jahr kein Podcast im Jahresende gemacht.
00:51:11: Weil ich wusste, ich bin gar nicht in der Lage dazu das irgendwie zu fassen oder einen vernünftigen geraden Satz rauszukriegen, weil es einfach zu viel war im Jahr.
00:51:17: Ja gut heute
00:51:18: Genau, und deswegen
00:51:20: heute
00:51:20: ist besser.
00:51:21: Deswegen habe ich mich damit beschäftigt und habe dann irgendwann mal vor ein paar Jahren eine Doku gesehen über das Sankt Loster in Buchenburg ja und auch noch einen Podcast gehört relativ weitern letztes Jahr Ende letzten Jahres wo dann auch irgendwie ein Startup Gründer einmal im Jahr dort hingeht und wenn man da mal hinter die Kulissen guckt wer da alles schon war und wer eben diese Technik nutzt wundert es einen schon manchmal, was dafür Namen auf der Liste stehen.
00:51:49: Und habe ich da angemeldet für ein Seminar vorhin wie gesagt noch nichts am Hut gehabt mit spirituellen Dingen oder mit Send-Budismus oder Buddhismus allgemein und hab mich damals für eine Woche eingelockt und hab dann mal die Handbremse gezogen.
00:52:03: Und das Schöne ist kommst du darunter?
00:52:07: Du findest zu dir?
00:52:08: Ja, er wird auch nicht viel gesprochen!
00:52:09: Ist ja so'n Schweigeding.
00:52:11: Wie gesagt unterhält sich viel mit dir selber und bist da und dann findest deine Mitte und kommst runter, bist wieder bei dir.
00:52:18: Und bist wieder hier und jetzt
00:52:19: so.".
00:52:20: Das lernst du da!
00:52:21: Ich hab mich wahnsinnig begeistert.
00:52:23: die ersten drei Tage waren irrsinnig schwierig weil du musst auch die ganze Zeit auf dem Knie sitzen oder im Schneider sitzt oder sonst eine solche Geschichte.
00:52:29: Wenn das vorhin nicht gemacht hast, tut es unheimlich weh nach zehn Minuten.
00:52:35: Du meditierst wirklich acht Stunden am Tag bis in deiner Meditation drin.
00:52:38: Ein Endegebnis war dass ich ruhiger, abgeklärte geworden bin.
00:52:44: Dass ich in Situationen wo es dann zu viel wird auch dann Techniken habe, wo ich dann wieder runterkomme, wo Ich dann wieder zu mir selber finde und klarer werde im Kopf, klare meinen Entscheidungen.
00:52:53: Und seitdem ist einfach der Arbeitsalltag auch einfacher weil ich fokussierter meiner Arbeit bin und wesentlich mehr geschafft bekommen wie vorher Weil ich nicht mehr in dem jetzt schon das nächste bin sondern Ich bin hier und jetzt, ich mach das jetzt hier.
00:53:07: Und dann die nächste Aufgabe folgt wenn ich damit fertig bin.
00:53:11: Das habe mich wahnsinnig begeistert und deswegen mache ich da weiter den Weg genau!
00:53:16: Und wie schaffst du das konkret?
00:53:18: Also vielleicht, weil das ist jetzt so, sagst ihr ne.
00:53:20: Das ist schon auch eine Weile her und du hast es ja aber auch schon mal sehr gut in den Alltag transferiert bekommt.
00:53:24: ich glaube wenn man sich da ganz bewusst mit auseinandersetzt sagt so Ich bin jetzt im Hier und Jetzt und nicht atme und ich gehe da auf einen dann klappt es.
00:53:30: Aber gerade wenn man in dieses Fahrwasser kommt in diesen Trott Wenn man dann gedanklich auf der Autobahn fährt und irgendwie eine gewisse Geschwindigkeit hat und außerdem als Unternehmer auch wenn Du sagst du bist jetzt bei der Holding aber Da muss man ja auch ein Stück weit voraushandeln, weil wenn du im Endeffekt nicht an den Terminen einer Woche denkst dann ist der Termin hast du nix vorbereitet.
00:53:49: Also wie schaffst du da für dich auch diese Balance beziehungsweise?
00:53:51: Hast du Techniken die du unseren HörerInnen vielleicht auch mit an die Hand geben kannst, die dir da helfen?
00:53:56: Nix mehr vorbereiten einfach frei raus.
00:53:58: Nee Spaß!
00:54:00: Einfach Ego, bisschen Liga auf den Tisch mit der
00:54:02: Ente.
00:54:02: Jetzt machen wir mal eine Ente und dann schauen wir schon weiter.
00:54:04: Und
00:54:04: da kommt noch der Pinkgerund?
00:54:05: Das ganze Ding hat ja nichts mit ... Der Zen-Budismus ist ne Religion aber der Zen-Weg hat wenig mit Religionen zu tun.
00:54:12: also du kannst auch die Religion noch andocken, musste aber nicht.
00:54:15: Dieses Zen-Thema, sein Leadership wird übrigens in allen japanischen und chinesischen Unternehmen wird das viel gelebt und gerade bei den Japanern, also den japanischem Zen- Buddhismus.
00:54:29: Es ist so mein Weg und man sieht eben, dass die Japaner irrsinnig aufgeräumt sind, innovativ sind.
00:54:36: aus der Geschichte heraus schon viel mehr erreicht haben, aus eurer eigenen Mitte der Gesellschaft wie die westliche Gesellschaft das Thema erreichen wurde.
00:54:44: Und jetzt gilt es ja darum dieses ganze Thema zu adaptieren auf den europäischen-westlichen Bereich und in die Meditationen reinzukommen.
00:54:54: Das ganze Thema so klären wir abendfühlen, aber im Grunde geht's darum sei achtsam zu dir, dann bist du achtsamt zu andere.
00:55:01: Sei achtsamm auf anderen, da bist du auch achtssam zu dir.
00:55:03: also die Achtsamkeit für sich selber ganz anders zu kommunizieren, ganz anders auf Menschen zuzugehen.
00:55:10: Komplett vorurteilsfrei nicht bewerten und wenn du das lebst, kriegst du ein ganz anderes Feedback.
00:55:16: Du fühlst dich wohler in den Gesprächen dann gegenüber fühlt sich wohler weil er eben jemand Offenens vor sich hat und kein der jetzt irgendwo schon mit Vorurteilen vollgepflastert ist.
00:55:28: Das Ganze sollte sich auch in der Gesellschaft dann widerspiegeln, weil wir ja in einer Ellenbogen-Gesellschaft, jeder macht Science und so weiter.
00:55:34: Dann haben wir noch das Thema mit Einsamkeit und das sind alles die Themen, wo man sehr viel miterreichen kann.
00:55:42: Und jetzt hast du aber gefragt wie ich es anwende für mich?
00:55:47: Der Seminar war ein Ostern, wenn er raus und dann hieß aber, jetzt musst du gucken, dass du irgendwo einen Alltag integrierst.
00:55:53: Und jetzt ist es so, dass ich wirklich jeden Morgen versuche, also nachdem die Kinder dann aus dem Haus sind.
00:55:58: Weil dann kehrt dann auch die Ruhe wieder ein im Haus.
00:56:02: Dann meditiere zehn Minuten, fünfzehn Minuten meditiere und dann eben noch eine Sportübung dahinter setzt.
00:56:08: Dann werde ich gehen laufen oder gehe da noch in den Studio oder mach einfach Bus-Distretchen Übungen, also Körper-und Geisttraining weil wir beschäftigen uns viel mit dem Körper.
00:56:16: ja Es geht um Supplements, die du einnehmen kannst hier das sie besser fühlst dann um die Ernährung umfassten und da wird ja ein wahnsinniges Geld mitgemaßen, Riesenmarkt.
00:56:26: Aber die mentale Gesundheit wird so ein bisschen hinten angestellt, also da beschäftigen sich nicht so viele damit.
00:56:32: Also wir hatten mal bei Amplify die Meditationsrunden oder die Auszeitrundung zwei Mal die Woche dann eben eine halbe Stunde war es meditiert haben zusammen schon davor bevor ich in dem Closter war.
00:56:47: Ich habe da zwei, drei Mal mitgemacht, fand das auch schon cool.
00:56:50: aber im Endeffekt ist es so dass du Wenn du dieses Programm fährst, ganz anders in den Tag startest.
00:56:55: Viel klarer!
00:56:56: Du resettest dich also du kommst, du lockst dich in den tag ein und du resettest dich bis dann viel klarer in deinem Tagesablauf eine Struktur und auch deine Entscheidungen.
00:57:06: Und da geht es wieder wenn du sagst dieses Vorbereiten ja nee ich bereite mich trotzdem auf Termine vor muss trotzdem auch an die Zukunft denken.
00:57:15: aber ich mache das viel strukturierter wie vorher so und gehe auch wirklich auf Gespräche anders ein.
00:57:20: wenn ich E-Mails bekomme sofort keine direkte Antwort oder wenn es ein bisschen schwieriger wird, dann schlafe ich erst mal nacht rüber.
00:57:27: Dann meditiere ich wieder und denke mal so einen Geht-Dann lese die E-Mail noch einmal und sage okay jetzt habe ich die richtige Antwort drauf und meistens... glaube ich, zumindest von meiner Warte aus ist das was dabei dann rumkommt wesentlich besser als wenn ich jetzt ad hoc schnell emotional irgendwo geantwortet hätte.
00:57:42: So und um das geht es einfach um diese Ruhe zu finden klarer zu werden sich einfach in den Tag einzulocken und dann eben strukturiert daran zu gehen auch ganz anders mit seinem Umfeld umzugehen viel hilfsbereiter offener komplett wertungsfrei.
00:57:58: und damit fahre ich echt gut.
00:58:01: Vielleicht noch die Anschlussfrage, die Meditation, die du dann verübst.
00:58:04: Das machst du dir eine gewisse Musik an und schließt dir die Augen wenn du da so reingehen magst.
00:58:09: aber wie sieht die aus?
00:58:10: Es geht ja in die Stille kommen.
00:58:11: wir können nachher nochmal in den Show Notes eben nochmal den YouTube Kanal nochmal verlinken um die Webseite dass ich hier einmal ein eigenes Bild machen kann.
00:58:22: Die Meditation in der Stille, da gibt es keine Anweisungen.
00:58:27: Da kann man machen, dass man irgendwo noch jemand mitlaufen lässt und die geführte Meditation macht.
00:58:31: Am Endeffekt ist das die Stille.
00:58:32: Dann gibt's noch die Rezessionen vor.
00:58:34: Es sind so Texte, die ihr liest um einfach schon mal reinzukommen.
00:58:37: So japanische Texte... Und dann gehst du in den Schneider sitzt, also was er schneidet ist auf die Knie.
00:58:44: Wichtig ist immer dass die Hüfte höher ist wie die Kni und dann hast du aufrecht da sitzt ja das es fließen kann und dann in die erste Atemübung gehst.
00:58:52: so und wenn du das mal einer machen will der von den Zuhörern jetzt eine Zuhöhrerin einatmest, hältst vier Sekunden Atem an.
00:59:03: Also es ist ganz normal Briefwork eigentlich.
00:59:05: ja das kommt aus Meditation.
00:59:07: Hältst einen atmen vier Sekunde an, atmest aus in dein Bauch raus und hier in die Mitte von deinem Körper ausatmen wieder vier Sekuten halten, wieder einatmen und diese vier Sekunden lösen.
00:59:17: dann wirst du relativ schnell merken wenn du aufrecht sitzt und deine Hände wirklich im Schoß behältst dass du ruhig wirst klarer wirst und das ganze Thema Meditation ist eine Übung tagtäglich machen musst und so oft wie irgendwie möglich.
00:59:34: Und irgendwann kommst du in den Bereich rein, wo du durch dieses Atem beobachten deinen Kopf ausschalten kannst und deine Gedanken ausschalten kannst.
00:59:43: Also die kommen und gehen und irgendwann sind sie einfach nicht mehr da.
00:59:45: Du bist dann einfach in diesem erweiterten Raum halt komplett klar bist und eben diese ganzen, die ganze Kopfkino weg ist.
00:59:55: Einfach einfach weg!
00:59:56: Und das reichst du dann irgendwann aber aus.
00:59:58: nach ein paar Tagen also bei mir hat es erst einmal dann nach vier Tagen im Klosterklick gemacht dass mal das Licht in der Birne aufgingen und das war schon ein tolles Erlebnis was du alles mit dem Körper anstellen kannst um einfach dich zu resetten und wieder da anzukommen wo du eigentlich hin willst.
01:00:12: so wie gesagt mit der Ernährung machen wir das aber mit uns.
01:00:15: mit unserer mentalen Gesundheit passiert relativ wenig Und ich kann es nur jedem empfehlen, der eben so einen stressigen Alltag hat oder einfach nicht sich einfach mal rausnehmen will aus der Welt.
01:00:26: Weil die ist verdammt schnell!
01:00:28: Ja sind wir ehrlich und da kommen auch wie gesagt die ganzen psychischen Krankheiten her und haben aber gerade echt ein Thema und das ist einfach ein Weg dazu um einfach wieder runterzukommen und sich mal wieder aufs Wesentliche zu konzentrieren.
01:00:39: Das heißt, ich hoffe du schaust ausreichend in den Rückspiegel hast auch ein schnelles Auto.
01:00:43: Also als vorsichtig fährst du hast zum Ende des Podcasts einen schönen Zirkuschluss hinbekommen.
01:00:48: Find' dich zwischen dem asiatischen Kulturkreis, dem Thema Körper und Ernährung.
01:00:51: Und passenderweise dazu habe ich dir ein Glückskeks mitgebracht, den ich dich bitten würde jetzt mal zu öffnen.
01:00:58: Ja, gespannt!
01:00:59: Genau bin ich auch gespannt was sich da hinter verbirgt.
01:01:03: Kann man das auch schon in meinem Podcast so groß spielen oder?
01:01:07: Auch sowas verboten ist...
01:01:10: Der Ton wird mich hassen.
01:01:12: So, sind wir mal gespannt.
01:01:14: Ich ess den auch nicht!
01:01:17: Das darfst du machen... ich weiß nicht ob er in deinem Ernährungsplan passt oder ob da... Komm jetzt liegt doch was auf dem Tisch ist, nicht schön?
01:01:26: Erfolg
01:01:27: ist keine Reise, nee Erfolg ist eine Reise kein Ziel.
01:01:32: Und was sagt Patrick Scher dazu?
01:01:37: Ja kann man so unterstreichen Der Weg ist das hier sagt man so schön Oder wie es in der Politik so aussieht.
01:01:45: Wir müssen ins Tun kommen, oft gesagt
01:01:48: Ja, ich finde es gibt auch diesen Spruch Glück ist kein Zielzustand sondern eine Art zu reisen.
01:01:52: Das ist so ein bisschen das Ding weil... Also es gibt in Frankfurt ne Laufroute die sehr oft also quasi wähle und da ist so einspruch are you happy in this modern world?
01:02:01: Und der hat irgendwie in der Corona-Zeit weil du auch vorhin drüber gesprochen hast viel mit mir gemacht weil ich so dachte bin jetzt eigentlich glücklich.
01:02:06: und glücklich finde ich ist halt schon so eines drüber.
01:02:08: aber ja zufrieden oft also so.
01:02:11: d.h.
01:02:12: Glück ist glaube ich schon sowas was man sich sehr wusst machen muss und wo's auch viel braucht.
01:02:16: glücklich bin ich zum Beispiel in so Momenten wie jetzt, wenn so tolle Gäste kommen muss ich wirklich sagen einfach auch wenn man sich austauschen kann.
01:02:23: Das macht mich zum Beispiel sehr glücklich.
01:02:25: Vielen Dank fürs Kompliment.
01:02:26: aber das ist tatsächlich... Ist die Frage sich damit zu beschäftigen was ist denn Glück und mit was bin ich glücklich?
01:02:32: So und das war ja auch eben von der Reise auch der Anfang so, ich habe ja alles aber bin nicht glücklich.
01:02:40: Also ich hab erfolgreich alles schön tolle, tolle gesunde Kinder, Familie... Ich bin gesund und mir geht's gut, haben ein gutes Umfeld.
01:02:46: also richtig happy bin ich nicht so und das wird da alles mal zu wertschätzen.
01:02:51: und dafür ist es auch da immer wieder Glück neu zu definieren.
01:02:54: und ja ich meine das größte Glück ist ja wenn du einfach in der Welt bist gesund bist und vor allem Leute kennenlernst im Netzwerk, die dich weiterbringen und die Interaktion mit Leuten.
01:03:06: Das ist das was dann wirklich auch glücklich macht.
01:03:08: so ein Abend am Stammtisch ist meistens besser für die mentale Gesundheit, wie alles andere was du machst.
01:03:17: Also die Interaktion mit anderen Menschen oder auch mit fremden Menschen oder Personen kennengelernt und ich glaube... Du hast es angesprochen!
01:03:25: Ich finde es auch mega dich kennengelandt zu haben und war auch wieder ein Zufall der uns zusammengebracht hat und macht aber echt Laune und wir haben ja schon einige Gemeinsamkeiten im Vorfall besprochen gehabt
01:03:35: Und für uns geht es heute Abend ja noch weiter.
01:03:36: Wir in der Stadt mit Art im Namen Stuttgart, also das Kunst in Stuttgard steckt ist glaube ich auch kein Zufall aber da werden wir uns heute Abend noch ein paar schöne Bilder anschauen und vielleicht um dieses Ankommen weil wir sind jetzt auch beim Ende des Podcasts angekommen.
01:03:49: Ich habe gleich noch so zwei, drei Entweder-Oderfragen für dich.
01:03:51: Aber ich glaub wichtig ist sich auch bewusst zu machen dass man im Leben nie ankommt sondern eigentlich immer auf dem Weg ist.
01:03:56: und wenn man das sich sagen wir mal auch so bisschen vergegenwärtigt dann ist man nicht diesen Schritt weiter voraus den du angesprochen hast Sondern vielleicht ein Stück weit mehr hier und jetzt.
01:04:05: Und der Weg ist ja, wie hier schon.
01:04:06: Der Weg ist das Ziel und der Weg nie vorprogrammiert ist.
01:04:10: Ich habe mir im Leben nicht träumen lassen dass ich dann von diesem Dekorateursberuf irgendwann mal ein paar Jahre später oder ein paar Jahrzehnte später Geschäftsführer bin von der Holding und ein eigenes Unternehmen gegründet habe.
01:04:29: Zusammen mit ganz tollen Leuten muss man auch immer dazusagen, dass der Erfolger nicht nur auf meinen Schultern lastet sondern was heißt Lasted oder von mir abhängig ist, sondern von den ganz vielen Leuten die da mit den Weg gegangen sind.
01:04:41: Da nochmal hier viele Grüße ans Amplify-Team und alle Unterstützer und alle die damals mit dabei waren heute noch mit dabei sind weil ohne euch wäre es auch nicht gegangen hier, ohne euch wär's auch nicht gegangen hier Blick in die Kamera und ohne euch wirds auch im Zugruf nicht funktionieren.
01:04:55: und das für erst mal vielen Dank.
01:04:56: und dann bin ich unglaublich dankbar dass sich den Weg hab gehen dürfen und wer weiß was noch alles kommt.
01:05:01: ja wir bleiben mehr dran
01:05:03: Und ich finde, die Sachen hängen bei dir auch mehr zusammen als man denkt.
01:05:06: Also sowohl beim Thema Branding, Marke jetzt Arbeitgebermarke Auch mit dem Thema Dekorateur oder Schauwerbengestellter da sind eben schon, sagen wir mal viele Parallelen, die glaube ich so als Handwerks- und als Rüstzeug in deinem Leben auch da sind wir mal sehr stringent miteinander zusammenhängen.
01:05:21: Zum Abschluss habe es gesagt noch ein paar Entwederoderfragen.
01:05:23: Ja Und ich bitte dich wirklich aufs Oder einzugehen also in die eine oder andere Richtung zu gehen.
01:05:27: viel oder wenig Deko im Schaufenster
01:05:29: Wenig weniger ist mehr
01:05:31: Schwarze oder rote Piste?
01:05:34: Rote, bin Ende vierzig.
01:05:36: Retro Game oder Konsolenparty?
01:05:37: Retro.
01:05:38: Digitales oder analoges Reisetagebuch?
01:05:40: Analog.
01:05:42: Ausbildung oder Studium?
01:05:45: Ausbildung
01:05:46: Sehr gut, dann haben wir die auch dieses Quiz gemeistert.
01:05:50: Ist manchmal gar nicht so einfach.
01:05:51: ich will es auch gar nicht das was jetzt groß begründen sondern einfach mal ein bisschen stehen lassen.
01:05:54: Ich finde auch gerade schön dass du Ausbildungen auch genannt hast weil ich glaube das ist auch etwas was häufig noch stark unterschätzt ist bei meinem aber auch da genau dieses praktische Handwerkszeug eben lernt.
01:06:04: und ja deshalb sage ich auch ganz vielen Dank für deine ganzen praktischen Tipps die du uns heute mitgegeben hast für die ganzen Impulse.
01:06:11: auch schön dass Du deinen Team so benannt hast dass du den HörerInnen das hat mich auch gefreut ja, angeboten hast.
01:06:17: Wie du ins Meditieren kommst was du auch gemacht hast weil Roger Federer zum Beispiel sehr hat achtzig Prozent seiner Matches gewonnen am Ende aber nur fifty-fünfzig Prozent deiner Punkte.
01:06:27: Und wenn man auf Roger Federer blickt, dann denkt man ja immer der war mega erfolgreich.
01:06:30: Aber wenn du überlegst jeder zweite Ball war irgendwie ein Fehler oder er war weg?
01:06:33: Dann glaube ich kriegt dieses dieser Gedanke jetzt only in Pointen anderes Gewicht.
01:06:37: und deshalb finde es auch immer cool, wenn man sagt Ja klar!
01:06:39: Ich bin erfolgreich, ich bin dankbar aber das steckt eben auch was dahinter und ich habe halt auch meine Konflikte oder meine Herausforderung und die gehe ich an und Deshalb ja auch einen schönen Mutmacher um das vielleicht abzuschließen den du uns heute gegeben hast.
01:06:51: und da sage ich ganz ganz lieben
01:06:53: Dank.
01:06:54: Freue mich, wenn wir es irgendwann nochmal machen in dem Podcast und freue mich auch heute Abend mit dir auf das Event zu gehen.
01:07:01: Und wir freuen uns auch dass ihr diesen Podcast gefolgt seid, dass ihr hoffentlich auch Eventunterhaltung hattet heute hier!
01:07:06: Wenn ihr euch mit Patrick vernetzen wollt ist es natürlich ganz problemlos möglich über LinkedIn anderenfalls.
01:07:11: Wenn ihr ihn nicht findet könnt ihr natürlich auch uns schreiben.
01:07:13: dann stellen wir da entsprechend den Kontakt her.
01:07:15: Wir sind gespannt was auch mit dem Thema eSports Messen passiert.
01:07:18: fand das heute auch ein sehr coolen und spannenden, innovativen Ansatz.
01:07:21: Wir wünschen dir natürlich und deinen Kollegen und Kolleginnen die du hier ganz liebevoll genannt hast nur das Beste!
01:07:26: Und sagen danke an euch wünsche ich euch noch einen schönen Tag und bis hoffentlich ganz bald.
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