Volatil war gestern, brüchig ist heute, agil ist die Konstante - mit Christian Mahringer

Shownotes

Ein Blick hinter die Kulissen agiler Teams zeigt schnell: Echte Transformation braucht weit mehr als nur bunte Post-its und hippe Buzzwords. Für Dr. Christian Mahringer – Betriebswirt, Wissenschaftler und leidenschaftlicher Trompeter – zählt vor allem eines: Handlungsfähigkeit bewahren, praxistaugliche Schnittstellen schaffen und verstehen, dass Wandel ohne Konstanten nicht funktioniert.
Als Forscher taucht er hunderte Stunden tief in den Unternehmensalltag ein, um zu ergründen, wie organisationaler Wandel aus den Teams heraus wirklich gelingt. Doch wie bewältigt man den Spagat zwischen Autonomie und Abhängigkeit in agilen Projekten? Warum erfordert echte Veränderung das mutige Hinterfragen bestehender Glaubenssätze? Und was können wir von Star Trek über Technologien wie künstliche Intelligenz und das Metaverse lernen?
All das und noch viel meHR verrät er euch in unserer neuesten Podcast-Folge.

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Transkript anzeigen

00:00:00: People Perspectives, der HR-Podcast von Make bei dem das wesentliche Mittelpunkt steht.

00:00:05: Heute Dr.

00:00:06: Christian Maringer mit seiner Perspektive auf relevante Faktoren um Wandel und Veränderungsprozesse effektiv zu managen und nachhaltig zu bewältigen.

00:00:14: Also Christian hat man merkt wir haben heute gemeinsam hier einiges vor.

00:00:17: aber zunächst mal die Frage an dich wie war die Anfahrt und Anreise aus Köpping?

00:00:21: Ja vielen Dank für die Einladung Lukas!

00:00:23: Die Anreize war es sehr gut.

00:00:24: Wir haben ja zur Mittagszeit, also wenig Verkehr.

00:00:29: Das war sehr angenehm und ich freue mich hier zu sein!

00:00:31: Wir freuen uns auch sehr dass du da bist und sagen an der Stelle auch ganz herzlich nochmal Danke an Benedikt Böhle denn der Mann der mittlerweile bei der Steckel arbeitet hat uns hier zusammengebracht.

00:00:41: zum spannenden Thema Inhaltlich muss man sagen, liegen wir eigentlich relativ stark übereinander.

00:00:45: Also uns bewegt beide Transformation und Change.

00:00:48: Da haben wir vorhin auch kurz drüber beim Kaffee gesprochen ob das eigentlich das Gleiche ist wo wir Unterschiede sehen.

00:00:52: Ich habe dir so eine kleine Abbildung gezeigt wo du einen sehr ja für dich auch spannenden Hintergrund hast zu und auch eine spannende Sichtweise drauf vom Hintergrund.

00:01:00: auch der ist relativ ähnlich.

00:01:01: Du hast nämlich Business Psychology studiert an der Universität Stuttgart dann promoviert Und bringst da deine Erfahrungen ein.

00:01:07: also wenn man sich deine Paperliste anschaut also da weiß man warum es Skrollen bei Displays gibt Da ist schon wirklich einiges dabei.

00:01:15: Im Kern kann man sagen, korrigier mich gerne aber beschäftigt sich deine Forschung ja mit der Frage wie es gelingt organisationalen Wandel herbeizuführen oder auch umzusetzen?

00:01:23: Ja das richtig!

00:01:24: Und dann hast du auch sehr erfolgreiche Publikation rausgebracht.

00:01:28: ich glaube eine Sache da bist du besonders stolz drauf weil ich meine dass ist ja auch so dieses Ziel in Anführungszeichen der Pokal den man dann hochhalten kann.

00:01:34: Du hast nämlich eine Publikion veröffentlicht unter die Überschrift Autonomous yet interdependent, Designing Interfaces across Routine clusters.

00:01:43: Klingt wahnsinnig komplex!

00:01:44: Bin mir sicher das da auch einiges dahinter steckt?

00:01:46: Vielleicht in der Nutsche gibt es irgendwie so den Einsatz, den man daraus ziehen kann...

00:01:51: Ich würde vielleicht ein bisschen was zum Projekt erzählen und ich glaube dann wird klarer, worum's geht und warum das wichtig ist.

00:02:01: Ich habe mir ein Unternehmen begleitet, mittelständisches Maschinenbauunternehmen Teams eingesetzt, also nur Softwareentwicklung.

00:02:10: Und in der Organisation – ich hab die zwölf Monate lang begleitet zwei bis drei Tage die Woche her, also ein riesiger Qualität natürlich für Datensatz, Interviews geführt, Dokumente gesammelt

00:02:19: etc.,

00:02:21: habe ich eben mir diesen Prozess angeschaut.

00:02:23: Im Endeffekt hatten wir quasi einen Agiles Team und es wurde ein zweites rausgegründet aus ... das war so eine Art Spin-off.

00:02:31: Normalerweise von der Literatur her würde man jetzt sagen Das ist relativ einfach, weil die ja so nah beieinander sind.

00:02:37: Also schwierig ist es immer nur wenn ich was irgendwo hin transferiere, was super weit weg ist, weil dann habe ich eine neue Kultur und eine neue Struktur usw.

00:02:44: Und die waren quasi im gleichen Büro und was ich gesehen habe das war überhaupt nicht einfach!

00:02:48: Und die Frage die wir uns gestellt haben ist warum ist das so?

00:02:51: Und was wir herausgefunden haben ist, dass wenn du zwei Teams hast.

00:02:55: Also du hast einen Team, du spinnst ein anderes raus da musst du eben Schnittstellen zwischen diesen Teams gestalten und das ist genau dieses Autonom aber abhängig.

00:03:03: Es gibt Abhängigkeit, aber du willst trotzdem autonomen handeln weil es die Idee von einem Scrum-Team und dafür brauchst du Schnittstand.

00:03:08: Das ist quasi diese Idee hinter diesem Papier.

00:03:10: Und das passt ja eigentlich auch ganz schön zu unserer Überschrift denn wir haben gesagt Agilität braucht Konstanten.

00:03:15: Ich finde auch generell, dass das was ganz Wichtiges ist.

00:03:17: Deshalb mag ich den Begriff Changement nicht so.

00:03:19: Das hab' ich auch schon ein paar Podcast davor gesagt weil es ja auch ganz viele Dinge gibt die gleich bleiben.

00:03:23: aber da sind wir schon inhaltlich extrem stark drin.

00:03:25: bei dir hat sich auch in der letzten Zeit etwas gewandelt.

00:03:28: du bist Papa geworden.

00:03:29: Herzlichen Glückwunsch an der Stelle.

00:03:30: Bin gespannt, wann du als großer Science-Fiction-Fan das erste Mal dann eben auch gemeinsam mit deinem Kind Star Trek schaust.

00:03:37: Denn ich glaube, dass ist auch was, was dich bewegt.

00:03:39: und ansonsten bist du noch ein großer Fan von Wandern, Allgäu, Schwelbsche Alp.

00:03:43: Das sind Dinge die du da sehr gerne magst.

00:03:45: und auch zu einem guten Steak sagst du nicht nein.

00:03:48: Das glaube ich kann man so noch zu dir hinzufügen.

00:03:50: Und dann haben wir ein schönes Menü zu deiner Person.

00:03:52: Gibt es irgendwas, was du da noch ergänzen magst?

00:03:54: Ergänzen kannst...

00:03:56: Also, ich mag Musik sehr gerne.

00:03:59: Ich hab lange Zeit Trompete gespielt und es ist mir sehr wichtig ... Es hat mich sehr geprägt und das wollte ich noch hinzufügen.

00:04:06: Inwiefern hat sich sehr geprägt?

00:04:08: Zum einen hat man viele Freunde gefunden.

00:04:10: Und es war was, wo ich viel Arbeit und Herzblut investiert habe und immer besser warten wollte.

00:04:17: Aber was ich dann gemeinsam mit anderen praktiziert hab und das dann zusammenbringen, was gemeinsam schafft.

00:04:26: Und das hat mich sehr geprägt.

00:04:29: Wie passt das Bild zur Forschung zu dem, was du heute machst?

00:04:32: Ich glaube es passt sehr gut, weil in Forschung musst du auch viel alleine arbeiten aber es kommt halt wieder zusammen.

00:04:38: also wir schreiben meistens wissenschaftliche Publikationen Teams die Publikations, die ich am Anfang erwähnt habe ist mit Anja Dannerschröder von aus Kaiserslautern und Ideen entstehen an diesen Teams Und da haben wir auch dieses Zyklieren zwischen ich mache was alleine, also irgendeine Analyse oder sowas und dann komme ich wieder zusammen und diskutiere das.

00:04:57: Ich glaube, dass braucht es auch denn... Auch darüber haben wir folgendes gesprochen.

00:05:00: Fünfzig Prozent der Doktor arbeiten so im Schnitt wenn ihr aufgrund von Einsamkeit abgebrochen weil einfach diese Phase auch so extrem ist.

00:05:05: Ich muss ehrlich sagen auch meine Diplomarbeit, die härteste Phase ever!

00:05:09: Weil ja du bist halt immer mit dem Schreiben konfrontiert.

00:05:11: wie erlebst du das?

00:05:13: Ich glaube, ich erlebte es nicht als Einsamkeit weil es eben immer wieder dieses Zusammenkommen gibt.

00:05:19: Also man tauscht sich viel aus.

00:05:22: Man fährt auf Konferenzen und Workshops.

00:05:24: Man hat Studierende mit denen man interagiert.

00:05:27: Und ich glaube früher war das tatsächlich so dass man so ein Fünfhundert-Zeitenskript dann irgendwann abgegeben hat.

00:05:34: aber heute ist es sehr kollaborativ gerade wenn man auch diese publikationsbasierten Formate sich anschaut Und es ist quasi nicht nur, dass man gemeinsam Auto ist sondern man stellt es ja auch vor auf Konferenzen.

00:05:45: Also haben ganz viele Leute schon Feedback gegeben und hat das diskutiert und man schafft eigentlich gemeinsam eine neue Wissensbasis.

00:05:51: Das ist ja wahrscheinlich auch ein großer Antrieb den du hast.

00:05:54: Lass uns nochmal ganz kurz zurückkommen zu der Publikation die du rausgebracht hast.

00:05:57: ich denke auch das dürfen wir hier nennen du bist wahrscheinlich stolz Academy of Management Journal twenty-fünfundzwanzig ja auch veröffentlicht worden.

00:06:05: Also das macht die Publikationen auch noch mal werthaltiger, weil es eben eine große Sache für dich war.

00:06:10: Gab's denn da eine Hypothese mit ihr reingegangen seid?

00:06:14: oder wie kam es überhaupt zu diesem Forschungsauftrag?

00:06:16: Weil du hast jetzt über das Ergebnis gesprochen, hast gesagt naja man hat irgendwie dann aus diesem Scrum Team nochmal ein Team rausgelöst und spinn aufgebildet.

00:06:23: aber was war denn so?

00:06:23: die Annahme?

00:06:24: War die Annâme das ist leicht oder wie?

00:06:26: wie kam´s dazu?

00:06:28: Wir arbeiten da qualitativ.

00:06:29: Das heißt, wir starten nicht mit Hypothesen sondern wir starteten mit einem Phänomen.

00:06:33: und im Endeffekt kann man sich das so vorstellen dass ich mit verschiedenen Organisationen erstmal Kontakt aufgenommen habe und ich wollte grundsätzlich was zu Innovationen und Produktentwicklungen machen.

00:06:40: Das war der grobe Fokus und diese Organisation hat dann gesagt, wir haben da ein Thema und wir hätten gar niemandes begleitet.

00:06:48: Und das hab' ich dann gemacht.

00:06:49: Am Anfang wusste ich gar nicht, dass das Thema sein wird.

00:06:52: Aber man kommt da rein und lernt etwas über Scrum.

00:06:54: Und dann irgendwann hab' ich gesehen ... Aha!

00:06:56: Da gibt es diese Dynamik zwischen dem Alten und diesem neuen Team.

00:06:59: Das fand ich spannend.

00:07:01: Wir nennen es einem Hansch.

00:07:02: Man folgt diesem Hansch und guckt was steckt dahinter und untersucht ist?

00:07:07: Dann dauert es so fünf, sechs Jahre bis es wirklich final publiziert ist und ändert sich auch sehr oft.

00:07:12: Wie ein einiges in Innovationsprozess.

00:07:14: Ich glaube, man kann sich's gut vorstellen wenn man an Produktentwicklung denkt als er meistens auch nicht so, das machen wir und dann macht man es einfach, sondern es kommen zufällige Dinge zusammen.

00:07:23: Dann entsteht etwas Neues!

00:07:24: Wie kann man sich das vorstellen?

00:07:25: Du hast dann diesen Auftrag gehabt, bist du dann ins Unternehmen reingegangen, hast du Interviews geführt?

00:07:30: wenn du sagst qualitativ.

00:07:31: also wie bist du denn und wie lang war vielleicht auch so dieser Analyseprozess?

00:07:35: Also ich war zwölf Monate im Unternehmen zwei bis drei Tage die Woche Und hab quasi fast alles Crumb-Meetings begleitet, saß da also mit drin und hab mir so ... man nennt das dann Fieltenhaus als ja mitgeschrieben.

00:07:46: Was sagen die Leute?

00:07:47: Ich durfte auch viele Audioaufnahmen machen von dem gesprochenen Wort.

00:07:50: Dann habe ich natürlich Interviews geführt an den ganzen Dokumenten, wenn eine Präsentation gehalten wurde oder zum Beispiel in dem Fall, die haben relativ häufig Chira eingesetzt.

00:07:59: Dann hab ich natürlich die Chiradaten auch gehabt.

00:08:02: Das war dann dieser Datensatz.

00:08:06: Nach dieser Zeit hab ich angefangen, das zu analysieren.

00:08:08: Hast du da schon KI nutzen können?

00:08:10: Nein, gab's noch nicht.

00:08:11: Ich hab zwei siebzehn Medidatenerhebung beendet und da gab es noch gar kein KI.

00:08:16: Bist du traurig, dass das nicht ein bisschen später gemacht hast?

00:08:21: Tatsächlich bin ich nicht traurigt drüber.

00:08:24: Weil wir bei den wissenschaftlichen Zeitschriften gewisse Barrieren dafür haben.

00:08:29: also man darf es nur für bestimmte Zwecke nutzen.

00:08:31: aber die Versuche ist natürlich schon groß und ich glaube da erinnern sich viele in Policies momentan Ich glaube das wird anders sein in Zukunft.

00:08:38: Aber es ist gerade sehr schwierig das so zu machen, dass man das auch konform mit den Policis macht.

00:08:44: Und das hatte ich nicht.

00:08:45: deswegen war Auf gewisse Weise auch gut, genau.

00:08:47: Ich führe mich nicht in Versuchung.

00:08:50: Du hast das dann letztlich abgeleitet?

00:08:52: Das heißt du hattest diese Datenhebung und wie ging es weiter?

00:08:55: Also du hast jetzt ja auch Annahmen und im Wiefern konntest du ... Weil das finde ich immer ganz relevant.

00:09:00: also man forst an was Man findet etwas raus Und jetzt ist natürlich die große Frage okay Jetzt hast du da irgendwie eine Tese Auch im Endeffekt Erkenntnisse und wie verankerst du dir dann auch organisational Was hast du jetzt im Unternehmen mitgegeben und wie sorgst du da jetzt auch nachhaltig für eine Veränderung?

00:09:15: Im Endeffekt ist es so, zum einen entstehen ja schon auch Freundschaften.

00:09:19: Also wenn man eng mit den Leuten zusammenarbeitet – ich glaube das ist anders, wenn man jetzt nur mal kurz reingehen würde in Eintag Interviews führt oder also man spricht über ganz viele Dinge und dann stehen Beziehungen und es kommt dann schon manchmal auch vor dass man sich einfach nochmal austauscht über gewisse Themen.

00:09:33: Das ist ein Aspekt.

00:09:35: Der andere Aspekt, ich habe das natürlich schon auch aufgearbeitet und dann noch einmal zurückgespiegelt Genau Ja, das waren die Rückmeldung an das Unternehmen.

00:09:45: Und was würdest du Organisationen jetzt mitgeben, die das hören und sagen okay ist ja irgendwie interessant?

00:09:49: Also aus einem Scrum-Team noch mal ein Team rausgelöst wird zu sagen achte darauf dass ihr.

00:09:54: es gibt auch manche Unternehmen die da sehr rigoros sind.

00:09:56: Die wirklich sagen sie gründen eine Organisation gucken, dann werden sie mehr als dreißig Leute sind.

00:10:01: Dann wird die nächste Organisation quasi gegründet.

00:10:04: Gore-Tex ist da glaube ich ein Beispiel für.

00:10:06: also dass man gar nicht so große Organisationen letztlich schafft weil man sagt da wird Transformation schwer.

00:10:11: welche praktischen Implikation wenn du es vielleicht so nennen könntest wenn jetzt jemand den Podcast hört und aus einer ähnlichen Sichtweise drauf schaut kannst du aber mitgeben.

00:10:19: Also das was ich mit geben möchte ist dass solche Prozesse nicht von oben gedacht worden sollten.

00:10:26: Also ich hab ja ein Framework, das steht im Scrum Guide drin und es gibt ganz viele zusätzliche Informationen.

00:10:32: Aber am Ende des Tages muss ich's immer an die Bedürfnisse des einzelnen Teams anpassen.

00:10:36: Und das können immer nur die Leute mal an die im Team arbeiten.

00:10:38: Das kann nicht jemand von außen machen!

00:10:41: Ich glaube was man tun muss ist die Kompetenzen zu schaffen diese Leute um diese Schnittstellen gestalten zu können.

00:10:47: Ein Beispiel wir haben so verschiedene Kompetenzen identifizieren.

00:10:51: Eine davon ist, dass man Interdependenten zwischen den Teams analysiert und da muss man ja auch wissen wie funktioniert das Ganze?

00:10:57: Wie kann ich dann die Interdependenz analysieren?

00:10:59: Und ich glaube solche Skills zu vermitteln es ist essentiell.

00:11:03: Das heißt wird sagen soll gar nicht ein Externa sein oder einen Extendedisp beobachtet sondern aus dem System letztlich heraus?

00:11:10: Richtig also ich glaube Externe können moderieren und begleiten aber eigentlich geht's immer um die Kompetenz von den Leuten die in den Teams sind.

00:11:17: Er findet einen spannenden Ansatz, weil das ja auch bei Beratung die Frage.

00:11:20: Inwiefern ist man quasi Teil des Systems oder inwiefern schafft man eigentlich eher die Bahn?

00:11:25: Dass letztlich sich die handelnden Personen dann auch darin bewegen können und selbst auch zur Selbsterkenntnis kommen.

00:11:31: Genau also ich glaube für Beratungen hat es durchaus auch Implicationen dass sie eben nicht aufhören kann wenn ich das Konzept gestaltet habe was er meistens sehr schön aussieht Und dann bin ich fertig wirkt dann nicht in dem Ausmaß, wie es notwendig wäre.

00:11:45: Und eigentlich muss ich eine längerfristige Begleitung machen um quasi auch wieder gewisse Feedback schleifen drin zu

00:11:50: haben.".

00:11:52: Du hast gesagt Agilität braucht Konstanten?

00:11:55: Was ist denn deine Definition von

00:11:56: Agilitet?".

00:11:59: Ja also die Definition der Agilité ist sehr schwierig.

00:12:01: Ich glaube wenn man zehn Leute fragt hat man fünfzehn Meinungen darüber was das ist.

00:12:06: Also ein Aspekt immer dabei ist ist Schnelligkeit.

00:12:09: Das ist eigentlich das was es auszeichnet.

00:12:11: Und wenn man versucht, das abzukrennt und zum Beispiel Flexibilität wird es wieder sehr schwierig.

00:12:15: Weil Flexibilitet kann auch schnell sein.

00:12:18: Aber ich denke immer an so eine ältere Person.

00:12:22: Da würden mir im normalen Sprachgebrauch sagen die ist noch agil!

00:12:26: Und ich glaube wie Analogie funktioniert für mich gut?

00:12:28: Weil sie kann quasi also gewisse Bedingungen ändern sich aber sie kann noch handeln.

00:12:32: Das ist Handlungsfähigkeit und dass ist eigentlich die Agilität.

00:12:35: Was sagst du zu... Also ich sage für mich ist Agilitätsschneller mehr wird kreieren.

00:12:39: Wie stehst du dazu?

00:12:41: Also Chanel ist ja schon mal auf jeden Fall da.

00:12:43: Haben wir schon mal ein Match?

00:12:44: Mehrwert ist sehr nach außen gerichtet, müsst ihr immer drüber nachdenken tatsächlich.

00:12:50: Hört sich nicht schlecht an aber ich frage es nicht ob auch was nach innen gerichtet sein muss.

00:12:54: Kann ich mehrwert kreieren wenn ich nach in... also mir fehlt Innenkomponente glaube ich.

00:12:58: Ja, guck's spannend.

00:12:59: Aber ich mag allein wie du auf Dinge letztlich schaust.

00:13:02: Wir haben vorhin, ich hab es auch im Intro gesagt, auf eine Grafikgeschau zusammen können wir nachher vielleicht auch oder können den Show Notes ja auch einblenden.

00:13:08: aber da ging's ja darum dass sich dir gesagt habt Change Veränderung ist im Endeffekt wenn man einen Kreis hat und der wird quasi so bisschen welliger im Außen.

00:13:15: Und dann habe ich gesagt Transformation ist wenn quasi die Form wirklich in Gänze verändert wird.

00:13:18: das heißt wir haben zum Beispiel diesen Welligenkreis angestoßen durch den Challenge und er wird dann zum Rechteck oder zum Dreik und hast direkt gesagt nein mir gefällt nicht dass der Pfeil linear da muss auch mal ein Stopp drin sein.

00:13:28: Also ich mag, wie du eben auch dieses Visuelle letztlich koppelst weil das natürlich auch sehr stark hilft um das Ganze zu erklären.

00:13:35: Ich bin auch jemand der sehr visuell denkt.

00:13:37: also das ist auch ein Teil meiner Forschung dass sich wirklich viel Versuch visual aufzuarbeiten und ich glaube Visualisierung helfen die eigenen anderen zu challenge'n.

00:13:47: Also, weil wenn man sich überlegt ist eine oder zwei Kreise.

00:13:50: Muss es ein Dreieck?

00:13:50: Oder ein Pfeil sein?

00:13:51: Ich glaub das eröffnet ganz viele Gedanken und Perspektiven die man klären muss damit man am Ende eine gute Lösung hat.

00:13:58: Ich finde aber gerade wenn du an die Psychologie denkst da gibt's immer Modelle wo ja dass ja keine Kursalität, da wird immer ne Korrelation Und alles bedingt irgendwie das andere.

00:14:06: also stimmst du mir auch zu dass ich bei ganz vielen Abbildungen in der Psychologie immer gedacht habe Ja is ja alles irgendwie nett Aber irgendwie äh könnte so sein Es könnte so seien und alles bedingts irgendwie gegenseitig.

00:14:17: Also ich glaube, in der Psychologie oder auch in der klassischen BWL hast du auf klare Kausalitäten.

00:14:24: Und was wir jetzt immer mehr machen ist ... vielleicht keine geraden Pfeile, wir haben irgendwie Zirkel drin und Rekursivität.

00:14:31: Was ist dann wieder zurückführt?

00:14:32: Und so die Modelle sehen erst mal komplexer aus sind sie auch.

00:14:35: aber ich glaube es sie spiegen auch mehr die Realität weiter.

00:14:39: weil immer wenn ich ein modell kreiere dann schaffe ja einen stück in Wirklichkeit und Wenn ich ein einfaches model kreere dann denke also ganz einfach da gibt's die drei boxen das sind ja ausgefüllt Es gibt eine Korrelation und dann würde schon zu sein

00:14:50: Ja

00:14:50: und Ich finde eben die moderne diese ein bisschen komplexes sind oder meine spirale drinnen haben oder sowas Die zeigen dass eben nicht dass es einfach viel komplex ist, als man erst mal denkt.

00:14:59: Wenn du über das ganze Thema Narrativ auch so stark in deiner Profession kommst, würdest du sagen, du bist ein bisschen ein Detektiv der Daten oder bist du eher Forscher?

00:15:08: Oder was ist für das Bild, was du auch so für dich hast wenn du an Problem- oder Herausforderungen angehst?

00:15:13: Also detektiv bin ich auf jeden Fall... Ich habe hier ein Buch mitgebracht, ich glaube wir sprechen nahe noch kurz drüber.

00:15:20: Dann sprechen wir kurz darüber.

00:15:22: genau Karen Godenbittle The Untap Power of Discovery und es geht quasi darum was ist eigentlich?

00:15:29: wie funktionieren Transformationsprozesse?

00:15:31: Und sie sagt Es gibt viele Ein-Fahrer Change Management Probleme.

00:15:35: da kann ich das planen und ausführen funktioniert.

00:15:38: Aber wenn ich über ein Transformationsprozess, also wenn hier aus dem Kreis das Vieralk machen möchte dann muss sich bestehende Glaubenssätze Beliefshinterfragen und es funktioniert immer über Zweifel.

00:15:49: Also ich habe Zweifelt daran wie etwas funktioniert und dann ist es die Grundlage dafür dass ich irgendwann die Glauben setze verändere.

00:15:57: Und genauso funktioniert bei uns die Forschung.

00:16:00: Wir haben irgendwie Zweifeld daran oder wir haben so einen Hansch da ist irgendwas und wir wissen zu dem Zeitpunkt noch nicht was es genau Und dann graben wir uns da rein und irgendwann finden wir es hoffentlich raus.

00:16:08: Manchmal finden das auch nicht raus!

00:16:11: Ja, sehr spannend was du sagst.

00:16:12: Wir haben vorhin ja dem Ben schon gehuldigt dass er uns zusammen gebracht hat.

00:16:15: Liebe Grüße an der Stelle auch an Christian Mumm.

00:16:17: Das ist auch ein Mensch den ich dir sehr gerne mal vorstellen mag.

00:16:19: Der ist innerhalb der Schwarzgruppe extrem stark mit dem Thema Transformation betraut.

00:16:23: Ich glaube da habt ihr auf jeden Fall spannende Anlupfungspunkte und ich finde es cool, dass du erstmal auch sagst Change und Transformation sind für dich etwas unterschiedliches?

00:16:31: Transformationen ist ein Spezialfahrer von Change Also ist natürlich trotzdem ein Wandel.

00:16:36: Ich glaube, man muss auch aufpassen wenn man es zu sehr voneinander abgrenzt weil dann bin ich wieder in der Ecke wo ich denke das eine ist eine disruptive Transformation also wir stellen jetzt alles auf den Kopf und das andere ist halt so kraduell.

00:16:49: aber die Transformation ist auch kraduel.

00:16:51: Die ist nicht heute ist es so morgen ist es sowas sondern da sind ganz viele kleine Schritte.

00:16:56: ich meine du weißt ja auch aus deiner täglichen Arbeit man trifft sich mit jemandem muss Leute überzeugen Man muss Daten alles hier man muss alles möglich machen um dann am Ende an diese Transformation, an diesem Outcome anzukommen.

00:17:06: Und ich glaube was oft als Transformation verstanden wird ist so dieser Vergleich Anfangs- und Endbild aber dieser Pfeil der dazwischen liegt wir haben gerade schon darüber gesprochen Der Federn!

00:17:16: Und das ist aber so wichtig weil wie weiß ich sonst wie ich vom Anfang zum Endbild komme?

00:17:23: Und ich glaub man muss halt auch aufpassen dass man mit diesen Kalendersprüchen die ganze Zeit kommt.

00:17:27: Veränderung ist die einzige Konstante.

00:17:29: Ich glaube, das schürt nur eine Sache nämlich Angst, weil es eben genau dieses was du in der Überschrift drin hast und deshalb fand ich das so sympathisch, weil's auch nicht abgesprochen war aber du diese Konstante auch selber ins Feld führst, weil sonst ist ja immer alles nur Wildwuchs.

00:17:40: also sonst hast dir auch nie das Gefühl mal sitzen bleiben zu können sondern immer nur irgendwie im Aktionsmodus sein.

00:17:46: und da is' er in dem agilen Prozess häufig viel mehr Struktur, vielmehr Grundlage drinnen als man das eigentlich denkt.

00:17:52: Also der Begriff ist für viele die glaub ich keine Berührungspunkte damit hatten komplett irre weil er so nach Chaos klingt, aber da ist ja viel mehr Struktur letztlich gegeben.

00:18:00: Ja und bei uns als Sohn in der Forschung hat man einfach mal das Ganze umgedreht.

00:18:05: also man hat nicht mehr gesagt, der Grundzustand ist Stabilität und dann muss sich Veränderungen herbeiführen.

00:18:12: So man hat gesagt, Der Grundzustands ist Veränderung und in der Veränderungs muss ich irgendwann stabilisieren.

00:18:17: Und eine ist es auch so wenn wir uns selber nachdenken.

00:18:20: Also du hast jetzt viele Podcast gemacht Und du kommst hierher und dann denkst du, ich hab ne neue Person.

00:18:26: Wie richtig das Ganze einwas muss ich tun?

00:18:28: Damit erzeugst Du die Stabilität für Dich, die Konstanz um zu sagen, dass es für mich quasi ein Podcast so musste aussehen!

00:18:36: Und Du hast jetzt quasi für dich wiederholt sich das Ganze immer wieder.

00:18:38: Das ist eine Routine würde man sagen aber es ja nicht so, dass alles einfach schon so ist wie es ist und dann erzeugtest Du da irgendwelche Veränderungen drin.

00:18:47: Ja, find ich spannend.

00:18:48: Übrigens... Ich bin total stolz!

00:18:49: Das ist dein erster Podcast, das glaub' ich kann man an der Stelle auch mal sagen.

00:18:52: Ich hoffe dass du dich wohlfühlst und stabil, was nicht nur mit dem Stuhl zusammenhängt, sondern auch mit dem Setting.

00:18:58: Also es ist ja wirklich Wahnsinn.

00:19:00: Wie oft im Jahr sprichst du auf Konferenzen?

00:19:02: Wie ist das bei dir?

00:19:03: Also in der Regel bin ich so drei bis viermal am Jahr auf Konfonenzen.

00:19:06: dann kommen noch zwei oder drei Workshops dazu und da haben wir natürlich Lehrerinnen und Lehrer's jede Woche.

00:19:11: Da präsentiere ich ja auch viel.

00:19:13: Im Prinzip präsentiere fast jede Woche irgendwas jede zweite.

00:19:16: Ja, es ist schon Wahnsinn.

00:19:17: Aber das Cooleste hast du gesagt, da ist der Unterschied zum Podcast, dass du dich ja auch nochmal anders vorbereiten kannst und wir hier auch ganz genau das spontanen wollen und das gelingt dir aber wirklich mega gut!

00:19:28: Und wenn du jetzt in deine Rolle als Detektiv unterwegs bist dann kriegst du bestimmt von Unternehmen ganz viele Anfragen ob man mal irgendwie der Sache nachgehen könnte oder der.

00:19:36: oder hast auch selber Ideen?

00:19:37: was war denn so der spannendste Fall den Du aufgedeckt hast?

00:19:40: um in dem Bild zu bleiben?

00:19:41: Ich glaube, das ist gerade der, worüber wir gesprochen haben.

00:19:44: Also die Agile-Organisation... ich meine, ich habe da vielleicht auch einen gewissen Bayerist.

00:19:47: Das kommt aus meinem Promotionsprojekt raus und ich hab dann natürlich super viel Zeit verbracht, ich glaub, vierhundertdreißig Stunden in Summe.

00:19:54: Und das ist natürlich... das angritt mich auf eine gewisse Weise!

00:19:58: Aber wir haben auch andere spannende Themen wie zum Beispiel Metaverse.

00:20:01: Wir haben auch schon ein bisschen drüber gesprochen.

00:20:04: Wir ham jetzt noch keine Daten erhoben aber vor zwei drei Jahren haben wir gemerkt Also ein neues Phänomen, da passiert was.

00:20:12: Aber das ist ja komplett anders!

00:20:13: Da müssen wir alles neu denken, was ist da anders?

00:20:17: Daran arbeiten wir gerade und es finde ich auch super spannend.

00:20:20: Geh gerne nochmal ein bisschen genau darauf an, wie du bist in welcher Colour, welche Art und Weise?

00:20:25: Wir haben es relativ offenmals virtuelle Welt definiert und eines Backs, den ich interessant finde, ist normalerweise wenn wir koordinieren – wir koordinieren ja gerade miteinander

00:20:35: ne?!

00:20:37: spielen unsere Körper eine wichtige Rolle.

00:20:39: Also du guckst mich an, ich gehe stikuliert und dann weißt du wenn ich was sage?

00:20:42: Ich weiß was du sagst und nix mehr.

00:20:44: Du hörst mir zu im Metaversnutz.

00:20:46: Ich habe ein Avatar das sehr technologisch mediat und ja es gibt solche Funktionen die da eingebaut werden aber ist immer so ein bisschen etwas Künstliches drin.

00:20:55: Und ich finde, man mag das zum Teil auch schon bei virtuellen, also bei Zoom-Meetings

00:20:59: z.B.,

00:20:59: dass man so ein bisschen... Man fällt sich das Tendenz ein bisschen öfters ins Wort als wenn man das vor Ort macht weil man einfach so ein Timel irgendwas ist da drin was es nicht mehr so smooth warten lässt.

00:21:11: und im Metabas haben wir natürlich noch meine Potenz.

00:21:14: Also finde ich total krass, dass du sagst, das geht mir nämlich auch ganz oft so.

00:21:17: Man hat es mit unterschiedlichen Personen, finde ich stärker und schwächer, aber allein ein bisschen ... Es ist noch ein kleiner zeitlicher Versatz.

00:21:24: Und man hat das Gefühl, man geht in eine Pause rein.

00:21:26: Ich glaube, das wirkt bei dem Sender oder dem Empfänger anders die Pause.

00:21:30: Wie stehst Du denn dann zu dem Thema Metaverse?

00:21:32: Es gab ja auch viele, die gesagt haben, dass MetaVers schon irgendwie ist tot.

00:21:35: andere sehen da viel drin.

00:21:37: Wir haben übrigens da Grüße an Savine Zeitaland Steve Eddy, wir haben da gerade einen Preis gewonnen.

00:21:43: Ja, also da auch noch mal herzlichen Glückwunsch.

00:21:46: Wie ist das?

00:21:46: Wie betrachtest du das?

00:21:49: Für mich ist es wie jede neue Technologie.

00:21:50: Es ist erstmal spannend und interessant Und wir werden sehen was daraus wird.

00:21:56: Das Problem bei Technologien ist immer, und wir sehen sie auch beim KI-Momentan.

00:21:59: Es gibt nur entweder Ohr oder Schwarz oder Weiß.

00:22:02: Also die einen ... Bei Metaphors hat man es sehr krass gesehen.

00:22:04: Es gab Bücher, da stand drin das eine Multi Trillion Dollar Economy.

00:22:09: Und die anderen sagen ja jetzt ist es endlich tot.

00:22:11: Aber ich glaube am Ende ist es eine Mischung.

00:22:14: Ich glaube wenn es nützlich ist, werden Organisationen das einsetzen?

00:22:17: Wann könnte es nützen sich sein?

00:22:19: Ich glaube, gerade wenn wir verteilte Interaktionen haben.

00:22:23: Also wenn wir zum Beispiel ein globales Produktentwicklungsteam haben für das es wichtig ist z.B.

00:22:28: virtuelles Objekt zu haben also nehmen an die entwickeln irgendein Produkt zusammen und dann ist sehr toll wenn ich mich da treffen kann und kann vielleicht das Produkt erstmal simulieren und kann in real time quasi mal was ändern?

00:22:39: Was ist denn dieses Auto jetzt blau nicht mehr rot ist?

00:22:42: Was passiert dann eigentlich optisch?

00:22:44: Und ich glaube da ist es super spannend.

00:22:46: Also das heißt du sagst und es ist natürlich auch gut für uns als Meta, aber es hat durchaus eben auch Potenziale.

00:22:52: Find' auch spannend dieses... also gerade ja auch bei KI da sage ich mal ganz gerne künstliche Intelligenz echte Emotionen.

00:22:59: Ich glaube dass man auch diese Sachen.. Also meine Hypothese zum Beispiel zu KI ist auch, dass die echte emotion viel wichtiger werden lässt weil Die künstliche Intelligenz dazu führt, dass gewisse Dinge ... Du hast gesagt es gibt unglaublich großpotenzial Datenanalysen zu machen.

00:23:13: Das ist ja eine Sache die normal so viel Zeit braucht.

00:23:15: und im Zweifel hast du was im Kopf, machst das?

00:23:18: Und rein theoretisch, das machst du natürlich nicht.

00:23:20: Weil du hast ja auch gesagt es gibt so Policies und so weiter.

00:23:22: aber rein theoretische könntest du dir durch die KI extrem helfen lassen.

00:23:25: und man sagt ja auch es hat eine krasse Implikation auf Schule, auf Lernen usw.

00:23:30: Auf der anderen Seite wenn das wegfällt dieser Anteil der normal sehr viel Zeit gefressen hat, hat man mehr Zeit andere Dinge zu tun.

00:23:36: und wenn die KI diese Analysen so gut kann da muss ich ja viel stärker in die Emotionen reingehen, mir Gedanken machen.

00:23:42: Vielleicht wie du es auch jetzt schon tust, das Narrativ zu entwickeln und die Dinge dann zu verkaufen, zu schauen was können wir denn daraus machen?

00:23:48: Ich weiß nicht wie du zu der These stehst aber ich habe das Gefühl dass Künstliche Intelligenz wirklich uns mehr zurück zum menschlichen Tugend bringen kann.

00:23:55: Das finde ich auf jeden Fall eine spannende Hypothese und ich glaube ich würde dir zustimmen weil ihr uns wie du sagst gewisse Arbeiten abnimmt.

00:24:04: Ich glaube sie kann noch etwas anderes tun.

00:24:06: Sie kann uns ne andere Perspektive zeigen Oder ich fange vielleicht einen Schritt früher an, irgendwann muss ja diese KI prompten.

00:24:14: Also irgendjemand muss sagen, die Richtung geht es und das ist schon sehr emotional.

00:24:17: also was wollen wir eigentlich?

00:24:19: Was ist unsere Purpose?

00:24:20: Was sind unsere Ziele?

00:24:21: Wo wollen wir hin?

00:24:22: Und das fließt alles in diese Prompts rein weil sonst die KI weiß ja nicht was sie tut.

00:24:26: Die tut einfach das was ihr gesagt habt.

00:24:29: Ich glaube da ist schon ganz viel Emotion.

00:24:31: und dann in dieser meine andere Perspektive auf etwas entwickeln Das finde auch für einen selber und man kann sich das super gut entwickeln

00:24:39: Das Krasse ist halt an KI, dadurch dass das Ego wegfällt.

00:24:42: Sie auch stärker im Stande ist deine Meinung zu ändern als jetzt meistens jemandem Mensch.

00:24:46: Weil ich ja nicht sagen kann der Christian hat gesagt dann denke ich mir ah nee, Mensch der ist so klug und da zeigst du ein bisschen Reaktanz.

00:24:54: Das heißt einfach, es ist so wie der Duden, das wird schon stimmen was die KI sagt.

00:24:58: Wie nimmst du das mal?

00:24:59: Das finde ich ein Problem.

00:25:00: tatsächlich weil die Ergebnisse von KI in sich sehr stimmig sind Und deswegen hinterfragen wir weniger.

00:25:10: Also wenn normalerweise, wie wir es lesen in Informationen und dann haben wir wieder diesen Handschwemm vollkommen den Detektiv gesponnen, denkst du irgendwann stimmt da nicht an der Sache?

00:25:20: Und die KI ist aber halt extrem gut darin alles das alle Elemente in sich sehr schön stimmig sind was aber nicht grundsätzlich heißt dass es dann korrekt ist.

00:25:29: Das finde ich tatsächlich ein Problem weil dann ist die Barriere das man was hinter fragt doch nochmal deutlich höher.

00:25:35: Auch ein Zitat, was vom Christian Mumm stammt mit dem ich dich konfrontieren wollte ist.

00:25:39: Er hat gesagt wenn du weißt wie du einen Menschen transformierst, weißt du wieder einen Unternehmen transformierest?

00:25:45: Warum?

00:25:45: Weil im Endeffekt der Unternehmen oder Organisationen nichts anderes sind als irgendwie die Ansammlung von Menschen.

00:25:51: Wie stehst du zu dir Aussagen?

00:25:52: Unternehmen sind organisierte Menschenhandlungen und deswegen... Das geht auch ein bisschen auf das, was ich vorgesagt habe zurück.

00:26:01: Dass man Design nicht als ein Template denken sollte, nicht als dass es von oben ist und dann gucken muss, was tun eigentlich die Leute?

00:26:08: Und ich würde immer davon ausgehen, dass die meisten Menschen in der Organisation erst mal einen Job gut machen wollen.

00:26:14: Wenn's nicht funktioniert da muss sich dann gucken, was ist eigentlich los!

00:26:18: Also gehen wir dann in die Ursachenforschung und damit es gut funktioniert.

00:26:21: Und damit eben auch so ein bisschen greift, was du ja im Endeffekt untersuchst.

00:26:25: Ich zitiere das jetzt einfach nochmal von der Webseite der Universität Stuttgart, die ja über dich geschrieben hat Herr Dr.

00:26:30: Maringer beschäftigt sich in seiner Forschung mit der Frage wie Organisationen strategische Transformationsprozesse meistern können.

00:26:37: Solche Transformations-Prozesse können sich beispielsweise auf Aspekte der Nachhaltigkeit, der Digitalisierung oder deren Kombination beziehen.

00:26:43: dabei erforscht er insbesondere durch welche Praktiken Organisationsmitglieder Veränderungsfähigkeit kultivieren können.

00:26:50: Zudem geht er der Frage nach, welche humanen Ressourcen erforderlich sind um diese Veränderungssfähigkeit wirksam zu unterstützen.

00:26:57: Besonderes Augenmerk legt Herr Dr.

00:26:59: Maringer auch darauf, welche Rolle neue Organisationsform wie beispielsweise Agilmethoden in diesen Transformationsprozessen spielen.

00:27:07: Eine Sache, gerade so wenn man den hinteren Teil betrachtet die da ja relevant ist auch häufig dieser Capability Ansatz.

00:27:13: Also es wird sehr viel über Skills gesprochen, die eher auf dem individuellen Level gesehen werden.

00:27:18: was ich da übrigens spannend finde im Sport darüber haben wir gesprochen bei dieses Ertisch-Tennis.

00:27:22: aber wo im Basketballfield drauf geschaut wird ist dass die modernen Trainer sagen früher haben wir immer so oft das Skill Thema uns fokussiert, die man muss gut werfen können und passen können.

00:27:31: mittlerweile sind aber die besten Spieler diejenigen gut können.

00:27:35: Also dann auch in der Situation da zu sein und im Endeffekt auch vorauszuhandeln, den nächsten Pass zu avisieren ohne Spielsituation quasi zu lesen.

00:27:42: also nicht nur gut das Skill sondern eben auch so diese Überschau.

00:27:47: wenn du drauf schaust so vielleicht kannst du auch noch mal ein Intro geben wie du diesen Capability Begriff in Abgrenzung auch zur Skill für dich greifst also was du dafür dich drunter verstehst und warum auch diese Organizational capabilities immer wichtiger werden.

00:28:01: So Capabilities sind ja schon relativ etablierter Ansatz in der Managementforschung.

00:28:08: Da gibt es z.B.

00:28:08: David Thies, er hatte die Dynamic Capabilities eingeführt.

00:28:12: Das ist so eins der meist zitierten Wahlgeüberhaupten in der management Forschung.

00:28:16: und das Ganze kam erst mal aus einer Idee dass wir Kernkompetenzen haben also Kompetencen die Organisationen auszeichnen und das war eigentlich eine Analogie zur individuellen Kompetenz.

00:28:30: Und irgendwann haben wir dann gesagt, ja aber jetzt haben wir eine dynamische Umwelt.

00:28:32: Also die Dynamic Capabilities um diese Kompetenzen zu dynamisieren.

00:28:37: das ist so ungefähr die Idee.

00:28:38: es geht inzwischen wieder ein bisschen ab ich als Abwärts.

00:28:41: Ich glaube Es wurde einfach viel gemacht zu dem Thema.

00:28:45: Aber grundsätzlich hilft es natürlich Organisation mal durchzudenken was zeichnet uns eigentlich aus und zwar nicht in Produkten sondern im Sinne von Was sind die dahinter liegenden Fähigkeiten?

00:28:58: Und dann auch drüber nachzudenken, was brauchen wir?

00:29:00: Damit wird das dynamisieren können.

00:29:02: Weil was ist denn, wenn wir in zehn Jahren diese Fähigkeit nicht mehr brauchen?

00:29:05: Wie kriegen wir da eine neue eigentlich?

00:29:07: und ich glaube darüber hilft es auf jeden Fall nachzudenken.

00:29:10: Hast du deine Antwort, eine Empfehlung oder eine Meinung?

00:29:13: Ich glaube, dass es zu spezifisch auf die Organisation bezogen.

00:29:20: Vielleicht ein Beispiel.

00:29:23: Schauen wir uns Markelin kennt man wahrscheinlich, spielt so dieses kleine Zügchen Und es ist ja so, dass Marklin der Markt das Tendenz herab nehmt.

00:29:33: Aber was Marklin zum Beispiel supergut kann, in einer hohen Präzision sehr kleine Teile zu fertigen.

00:29:38: Also die Kompetenz ist ein Nicht-Dass man an Zug baut, sondern eine kleine Teil in hoher Präzesion zu fertiken und das kann ich woanders auch noch brauchen.

00:29:48: also kann sich das Ganze transferieren

00:29:50: Bist du da näher dran?

00:29:51: Also weißt du mehr, wie es jetzt genutzt wird.

00:29:53: Dann weiß ich tatsächlich nicht nein!

00:29:54: Es war einfach nur ein Beispiel dafür, wie man quasi eine Ebene höher gehen kann und sich dann überlegen kann was können wir wirklich gut und nach dem Sinn etwas umzuscheiden uns dann von anderen.

00:30:03: War Merklin ein Thema in deinem Leben?

00:30:05: Also ich hab auf jeden Fall die H-null Eismann gehabt.

00:30:07: Ich fand's mega... Ja, also

00:30:08: hab' ich auch ja.

00:30:10: Aber wie du sagst, ich fand genau diese Abbildung der komplexen Welt so im Kleinen.

00:30:14: Es gibt ja auch in Hamburg und so diese Musee wo dann wirklich die ganze Stadt nachgebaut hat.

00:30:19: Ich find es megabe eindruckend.

00:30:21: Zumal ich auch so ein ungeduldiger Typ bin und wenn ich mir bewillige mit wieviel Liebe zum Detail da diese ganzen Welten gebaut werden, Wahnsinn!

00:30:28: Also muss ich vielleicht eine Anekdote erzählen.

00:30:30: bei uns war das mein Onkel ist ein großer Fan von Spätsaukautobahn.

00:30:35: Und bei unserer Kindheit war es tatsächlich so, dass wir das dir dann aus der Garage raus die Schienen verlegt haben und dann ist man irgendwie in die Küche und aus den Küchern eine Sache transportieren.

00:30:47: Es war wirklich schön als Kinder und ja da habe ich schon Bezug dazu.

00:30:50: Wird das jetzt auch beim eigenen Nachwuchs?

00:30:52: Ja, würde ich schon planen!

00:30:53: Okay,

00:30:55: also da können wir uns dann freuen.

00:30:57: Wir freuen uns auf die Bilder, die du dann schickst wie Merkel in Eisenbahnen durch eure Wohnzimmer cruise.

00:31:04: Um diese komplexe Welt, in der wir uns befinden zu erklären gibt es sehr viele Modelle.

00:31:08: Es gibt die WU Cover, die wird jetzt ein bisschen abgelöst oder ist auch schon nicht mehr ganz neues Konstrukt.

00:31:13: aber dass man von diesem Bani-Modell spricht wo man ja sagt... ein Akronym aus brittle, anxious nonlinear und incomprehensible.

00:31:21: Um eben so den Versuch zu wagen also quasi ne Brüchigängstlich nicht linear und unverständlich wie denn diese Welt ist?

00:31:27: Und ja inwiefern man im Endeffekt auch Unternehmungen jetzt sich anstellen muss um sie da zurechtzufinden.

00:31:32: Wie stehst du zu sowas wenn du so einen Akronymen dann siehst konfrontiert bist was sagste dazu?

00:31:38: Also grundsätzlich sind ja Akronhyme erst mal gut weiß es ich gut marken lassen.

00:31:42: Das glaube ich ist auf jeden Fall ein Vorteil und wir haben ja viel über Narrative gesprochen, das ist auch eine Art von Narrativ wie dass man einfach marken kann.

00:31:50: Ein Problem finde ich tatsächlich diese Modelle sollen uns eigentlich helfen etwas anders zu machen.

00:31:58: Und ich frage mich wenn ich jetzt WUKA zum Beispiel nehme was hilft es mir zu differenzieren zwischen volatile und uncertain?

00:32:06: Also was kann ich daraus lernen?

00:32:08: Was kann ich als Organisation anders machen, wenn ich dieses Modell einsetze.

00:32:12: Da gibt es ein Modell aus einem Papier von Stieglitz und Kollegen die sagen, Umweltdynamik lässt sich unterteilen in den Ausschlag, die Frequenz und die Frage ob's einen Trend gibt.

00:32:27: Das finde ich deutlich spannender weil jede dieser drei Sachen andere Implikationen für mein Management haben.

00:32:33: Wenn ich keine Trends mehr sehe, muss sich ja komplett anders handeln als wenn es einmal nur schneller wird.

00:32:38: Und das finde ich persönlich als Modell hilfreicher, weil daraus kann ich was ableiten?

00:32:42: Na ja man merkt du bist schon immer sehr auch mit diesem praktischen Gedanken unterwegs, was mir sehr gut gefällt.

00:32:47: Das heißt nicht nur so in der Wissenschaft letztlich verhaftet.

00:32:50: war für dich eigentlich von Anfang an klar, dass du eher qualitativ unterwegs sein willst oder war das auch ein Findungsprozess?

00:32:55: Das war auch einen Findungs-Prozess tatsächlich!

00:32:59: Ich habe im Battle Ökonomiatrie vertieft also... Damals war es noch Statistik.

00:33:04: Heute ist das nicht mehr, wobei man auch sagen muss dass ich auch quantitative arbeite.

00:33:08: also ich verwende so digitale Spuren relativ häufig und stelle mir die Frage wie man das kombinieren kann?

00:33:14: Also wie kann ich mit quantitiven Methoden aus digitalen Spurenerkennnisse ziehen und dann eben auch mit qualitativen Methodenkontextualisieren?

00:33:22: Okay, also das heißt da treffen sich beide Welten.

00:33:24: Aber es ist ja immer so ein bisschen auch eine Glauben zu fragen und auch damals bei meiner Diplomarbeit passende Quantitativen oder Qualitativen sind ja schon irgendwie Richtung und Strömung.

00:33:32: Ja

00:33:33: Du hast dich wenn wir über Entscheidungen sprechen auf qualitative Forschung spezialisiert aber du hast auch bei der Frage was du ansonsten noch mitbringen magst einen Gegenstand dir etwas bedeutet?

00:33:42: Auch was hier auf dem Tisch gepackt.

00:33:44: Was hat's denn damit auf sich?

00:33:46: Also weißt du was es ist.

00:33:51: Jetzt glaube ich, geht es vielleicht in eine musikalische Richtung?

00:33:54: Hätte ich jetzt mal gesagt.

00:33:56: Es hat vielleicht was mit der Trompete zu tun?

00:33:58: Ja, genau.

00:33:58: Das ist ein Trompeten-Munstück.

00:34:00: Wo hab

00:34:00: ich denn Glück gehabt, jetzt hier live mich so zu konfrontieren!

00:34:03: Das war wirklich nicht abgesprochen...

00:34:05: Genau also ich hätte es natürlich die ganze Trompette mitgebracht aber weil es ein bisschen viel

00:34:08: zu ... wäre auch zu einfach gewesen.

00:34:10: Mehr zu einfach gegen eine kleine

00:34:11: Challenge zu stellen.

00:34:13: Ich habe in meiner Jugend oder auch wir haben bis ins Erwachsenenalter sehr viele Trompeter gespielt verschiedene Konstellationen Solo, Symphonieorchester Big Band alles mögliche und das hat mich sehr geprägt.

00:34:25: Es hat für mich auch einen Bezug zur Organisation, weil wenn wir ein Orchester zum Beispiel anschauen.

00:34:29: Wir haben ja erst mal die Noten.

00:34:32: Das ist eine vorher geplante Prozesse mit der Arbeitsteilung drin.

00:34:37: Wer spielt was wann?

00:34:39: Aber das hilft mir erstmal noch gar nicht viel.

00:34:40: Weil erst im Tun wird es dann realisiert und genauso können wir über Organisationen nachdenken.

00:34:46: also wir haben ganz viele Standout Operating Procedures und Rollendefinition usw.. Das ist gut und das ist wichtig, aber es ist mal die Grundlage für Handeln.

00:34:57: Und wenn wir dann zusammen spielen im Orchester, dann geht's ganz viel darum uns aufeinander abzustimmen.

00:35:02: Also dann höre ich darauf was du gerade spielst, was ich spiele, wann bin ich wichtig?

00:35:07: Wann bin nicht wichtig?

00:35:08: Und ich glaube so sollen auch Organisationen ein bisschen mehr denken!

00:35:11: Also wie, wenn wir zum Beispiel Teams und auch Zwischenteams.

00:35:14: Vielleicht sind Zwischnteams so ein bisschen das sind die Trompeten da sind die Glagnetten oder so.

00:35:19: Da musst du ja immer wissen wann ist das Team wichtig?

00:35:21: Und wann führe ich?

00:35:23: Wann bin ich im Hintergrund?

00:35:24: Ich glaube genau diese Sensibilität ist auch in der Organisation sehr wichtig!

00:35:28: Das ist dann quasi von der Governance zum Interaktionsmodell in gewisser Art und Weise.

00:35:32: Ja, finde ich spannend und auch eine sehr schöne Geschichte die du damit bringst und vielleicht auch um das Narrativ aufzugreifen auch die Ausdauer die du brauchst sowohl im Endeffekt beim Tropeten zu spielen als im Endefekt dann auch bei der Forschung.

00:35:44: Vielleicht auch das eine sehr, sehr schöne Kombination letztlich.

00:35:47: Also ich glaube, es hat den Grundstein auch ein Stück weit gelegt.

00:35:51: Ich habe viel aus so fünf, sechs Stunden am Tag geübt jeden Tag weil ich einfach besser worden wollte und mich hat das so richtig ... Das lässt mich dann nicht mehr los.

00:35:58: also wenn ich da irgendwas hab, dann will ich das unbedingt schaffen ja?

00:36:01: Und ich glaub, dass konnte ich schon ganz gut dann auch transferieren auf diese Publikationsprozesse.

00:36:06: Sind dann so Begriffe wie Orchesterien, Harmonisieren, auch Worte die du gerne einfließen lässt?

00:36:10: Weil manche triggert das ja!

00:36:12: Ja, so Orchesterierend finde ich sehr schön tatsächlich.

00:36:16: Es hat ein bisschen was von oben.

00:36:19: Der Dirigent orchestriert, die Leute orchestrieren eigentlich nicht.

00:36:23: Das finde ich nicht ganz optimal aber orchestriern hat ganz viel von dieser mehr davon weniger davon.

00:36:29: also dieses Zusammenspiel das steckt ja ganz stark ganz schön.

00:36:33: Wie gewinne ich doch noch für ein Fußball?

00:36:35: Also, wenn du hier jetzt aufs Zusammenspiel letztlich... Eigenstahl ist Galligkeit übrigens ganz wichtig.

00:36:39: Ich weiß nicht wie viel Galligkeit man in der Forschung braucht aber im Fußball ist Galligkeit auf jeden Fall.

00:36:44: Ja,

00:36:44: ich bin halt so mit Füßen und so einen Bellen das es nicht so meint.

00:36:47: tatsächlich.

00:36:47: also ich weiß nicht ob das so erfolgreich wird.

00:36:49: Ich glaube auf der Wortebene mit schönen Narrativen

00:36:51: kommentieren geht das genau.

00:36:53: auf jeden fall dann noch hin.

00:36:55: Was du ja auch gesagt hast, also abseits von Trompete begeisterte ich ja auch Star Trek.

00:36:58: Also Science Fiction.

00:36:59: Zumindest wurde mir das auch so übermittelt.

00:37:01: Ich habe mich dann damit konfrontiert.

00:37:02: Erst dachte ich Star Wars und dann hast du gesagt naja aber du magst ein bisschen Star Trek lieber hat glaube ich auch Gründende.

00:37:07: Warum ich bei Star Trek irgendwie auch kleben geblieben bin, ist... Ich finde wenn man um Transformationen, wenn man darüber spricht dann hat Star Trek gerne sehr positive also sowohl das Zusammenspiel was wir gerade angesprochen haben als im Endeffekt aber auch den Blick auf die Zukunft eine sehr sehr positive Vision weil man irgendwie nicht Angst getrieben war sondern wir kriegen es hin und so.

00:37:25: Wie empfindest du das?

00:37:26: Und wie fernsteckt vielleicht auch unbewusst dieser Transformationsgedanke der damals da war Auch in deiner Vorliebe dafür?

00:37:34: Ja so.. Star Trek, ich fange ein bisschen anders an.

00:37:40: Und zwar habe ich oft Diskussionen mit Leuten über Star Trek und die das dann nicht so richtig verstehe, ja ist irgendwie so Science Fiction Nerd.

00:37:47: Aber wenn man da mal genau hinguckt, dann sind die Technologien, die da schon vor fünfzig Jahren beschrieben haben Die gibt's heute halt zum Teil.

00:37:54: Wir haben vor allem Metaverse geredet Holodeck oder diese Walkie Talkies.

00:38:00: Ich glaube was solche Filme und Serien tun es, sie entführen uns halt in so eine Fantasiewelt.

00:38:06: Die uns eine neue Möglichkeit hat.

00:38:07: Eine Utopie der Zukunft!

00:38:09: Und du hast gesagt Star Trek bist ein mehrer Star Wars?

00:38:13: Ja weil ich finde Star Trek ist auch eine positive Utopia also diese ideale Welt wo die ganzen Konflikte gelöst wurden und vielleicht das nicht realistisch aber trotzdem ist es schön darüber nachzudenken und bringen uns vielleicht alle einen Schritt näher an so eine ideale welt

00:38:30: Und das hast du ja vorhin auch gesagt, so ein bisschen bei KI.

00:38:33: Man eröffnet irgendwie eine neue Perspektive und wird damit konfrontiert.

00:38:37: Siehst du dieses Halluzinieren als großes Problem?

00:38:40: Weil es wird immer wieder gesagt, dass ganz oft die KI Studien erfindet, die gar nicht da sind.

00:38:45: Das finde ich tatsächlich ein großes Problem wegen dieser Kohärenz, die ich schon angesprochen habe.

00:38:49: Dass man erst mal gar nicht gemerkt hat, dass es dieses Studium nicht gibt oder es auch nicht durchgängig ist.

00:38:55: Also von ... Ich hab's keine Zahlen.

00:38:57: Aber von paar Studien sind einfach ein paar auch... erfunden und das ist schon ein Thema.

00:39:03: Das heißt für mich, ich würde es zum Beispiel nicht einsetzen um Zitationen zu finden.

00:39:09: Es funktioniert noch nicht.

00:39:11: Merkst du generell dass die Forschung aus so deinem Blick auf die Welt verändert hat?

00:39:15: Also dass du in Anfangszeichen wenn du so dieser Detektiv Ich kann dich mir vorstellen, du liest das.

00:39:20: Und jetzt auch bei der Abbildung... ich glaube ganz vielen Leuten hätte sich die Abbildung präsentiert mit dem Kreis und so gesagt ja macht Sinn.

00:39:28: Man merkt da kommt direkt so ein bisschen auf die Lupe.

00:39:30: Das prüfen die gar nicht kritisch.

00:39:34: Da ist eine Idee, da ist sofort diese Linse, mit der diese Abbildung, die vielleicht für dich im ersten Moment gut aussieht nochmal gescannt wird, merkst du das?

00:39:41: Dass du öfter hängen bleibst, dass du vielleicht langsamer liest weil du es noch mal liest, stimmt das wirklich?

00:39:45: also hat das was verändert.

00:39:48: Ich glaube, ich sehe es oft in realen Situationen.

00:39:50: Ich bin der Organisationswissenschaftler und auf Routinen spezialisiert und ich sehe natürlich überall Routine.

00:39:55: Das kann man nicht mehr ausschalten.

00:39:58: Und ich weiß noch, da gab's ein Beispiel am Flughafen... ...und ich war einfach Passagier!

00:40:04: Da gab es irgendwie zwei Wartelinien.

00:40:07: die eine war für EU-Bürger, die andere war für Nicht-EU-Burger aber da stand kein richtiger Schild vorne Und die Leute sind dann irgendwo reingelaufen.

00:40:16: Da gab es eine Person, die immer gesagt hat, nein sie müssen da rüber und ich hab das von außen beobachtend dazu.

00:40:22: Die Lösung ist ganz einfach, du hängst von einem riesigen Schild hin EU-Rechts nicht EU-Links.

00:40:27: oft ist es ja auch so aber da war's halt nicht so.

00:40:30: Und diese Personen aber halt in ihrem Tun gefangen, die konnten da gar nicht mehr raus.

00:40:35: Das ist aus meiner Perspektive sehen und da habe ich das halt gesehen als Organisationswirtschaft und da kommt man dann auch nicht mehr heraus.

00:40:42: wenn du im Endeffekt so diese Routinen dir anschaust, dann würdest du aber wahrscheinlich ja trotzdem sagen das Routine auch für etwas extrem gut sind.

00:40:50: Also wie stehst du dann zu Routin in dem Kontext?

00:40:54: Also Routines sind immer sehr hilfreich.

00:40:58: In der Forschung ist es auch so dass wir in den letzten zwanzig Jahren von einem Routienbegriff der hauptsächlich Stabilität bedeutet hat zu einer dynamischen Routine gegangen sind und das ist basierend auf empirischem Arbeiten geschehen, also es gab Leute die haben sich Routinen angeschaut und ihnen wurde versichert dass das komplett stabil ist alles.

00:41:18: Da ändert sich nie.

00:41:19: was für meine Routine kenn ich mir man das immer so ja?

00:41:23: Das ganz großes Problem!

00:41:24: Und die Sorry Mara for Fat Man hat das Ganze angefangen und hat sich das angeschauen über länger Zeitraum und hat gemagene die verändern sich relativ stark über diesen langen Zeitraum Und das hat so ein bisschen den Grundstein gelegt für eine Forschung, die Routine als dynamische Konstrukte sieht.

00:41:41: Ich glaube wir haben ja vor kurz über dieses Inversion, diese Annahme gesprochen von Grundlage ist Stabilität und da muss ich Wandelhaar beiführen.

00:41:50: jetzt würden wir sagen Wir haben irgendeine sich verändernde fluctuierende Situation und wir kommen jetzt hin die Podcast-Routine, ja.

00:41:58: Und jetzt interagieren wir um dieses Muster wiederherzustellen von der Routine und bei uns war es auch so.

00:42:04: ich habe keine Ahnung von dieser Podcast- Routine aber du und ihr habt natürlich hier mir geholfen dir in diesen Muster reinzufinden und ich glaube das zeigt dass es eben nicht einfach so da war und man das dann angepasst hat weil ich als kam sondern wir haben gemeinsam hier dieses Routinenmuster rekreiert.

00:42:22: Routine ist ja, beziehungsweise Konsistenz eigentlich auch ein ganz starker Treiber für Veränderungen.

00:42:26: Weil man sagt immer der Mensch ist irgendwie veränderungsresistent und so und es dauert sechsundsechzig Tage bis sich Verhalten ändert.

00:42:33: gerade wenn's das neue Jahr ansteht wird er häufig gesagt ne?

00:42:36: Du musst halt die Schritte gehen dann wirst du irgendwann zu deiner Routine.

00:42:39: wie bringst du beide Konstrukte?

00:42:40: also würdest du auch sagen dass Routine ein Treiber Für Veränderung ist?

00:42:44: Das Routine einen Treiber?

00:42:46: Ich glaube schon Weil ja in der Routine steckt kompetentes Handeln.

00:42:52: Also die Leute, die die Routine ausführen wissen ganz genau was sie da tun und wenn Sie der Meinung sind dass Sie das Ziel der Routinen nicht mehr so gut ausfühlen können werden Sie auch eine Änderung anstreben?

00:43:03: Was sich jetzt zum Beispiel als Management sich da tun kann ist ich muss die Ressourcen bereitstellen, die ermöglichen, dass es so eine Veränderung gibt.

00:43:10: also glaube ich Ja!

00:43:13: Die Menschen,

00:43:17: Ich finde dem Konstrukt, wenn wir bei den Begriff Routine bleiben ist halt auch immer interessant weil du ja jetzt auch selber Papa geworden bist.

00:43:23: Dass die Kindheit ja auch so als etwas ganz prägendes angesehen wird was für diesen Autopilot letztlich ausprägt.

00:43:29: Ist das auch etwas wenn du zu qualitativ in Organisationen reinblickst?

00:43:33: Also dass man auch wirklich so tief auf die Individualebene gehst und dir auch anschaust woher kommen diese Muster oder wie gehst du davor?

00:43:40: Also ich schaue mir tatsächlich an, was Leute tun und sagen.

00:43:43: Es ist schon eine sehr niedrige Ebene.

00:43:45: Ich würde es aber nicht schauen ... Was so die ... Die psychologischen Komponenten des Ganzes sind.

00:43:53: Weiß ich's ja in der Regel in Handlung dann zeigt?

00:43:56: Wenn sie's nicht in Handelung zeigt, das ist immer auch die Frage ob's relevant für Organisation ist.

00:44:00: Das heißt genau, der unterdrückte Part, der bleibt letztlich außen vor.

00:44:04: Ja also ich glaube ein Spezialfall ist so'n bisschen ... Individualer Stress und vielleicht auch so, ich soll man sagen quasi innere Kündigung.

00:44:14: Weil da muss ich natürlich schon in die Individuen reinschauen um zu verstehen warum das dann zustande kommt.

00:44:20: aber wenn wir koordiniertes Handeln und Routinen anschauen dann ist es aus meiner Sicht nicht notwendig.

00:44:24: Wir haben jetzt auch ein bisschen über Trendthemen gesprochen.

00:44:26: Barney künstliche Intelligenz Was sind denn so die Dinge wenn du jetzt auch so detektiv bist?

00:44:31: in deiner Rolle, im Narrativ.

00:44:33: Wo du sagst, die willst du noch mal lösen?

00:44:35: Hast du da für dich so zwei, drei Dinge im Kopf, wo du sagste, in den nächsten Jahren will ich unbedingt noch mal in dir oder in die

00:44:40: Richtung?".

00:44:41: Also ich finde es so autonome Roboter find ich super spannend.

00:44:45: also die dann über KI mit Menschen zusammenarbeiten und ich glaube das wird auch eine supergroße Veränderung stattfinden dadurch.

00:44:54: Spannend finde ich auch so Quantencomputing was es für Implikation haben kann Und was man noch gar nicht angesprochen hat, ist das ganze Thema Nachhaltigkeit.

00:45:02: Ich frage mich auch gibt es viel Forschung jetzt dazu wohin das Ganze führt?

00:45:07: Passt wunderbar zu den Unternehmen der Schwarzgruppe.

00:45:09: Pre-Zero setzt sich ja auch sehr stark mit nachhaltiger Auseinander.

00:45:12: Sascha Lobo hat ja im TechKI und Schmetternings Podcasts zum Thema Quantenkump Dutting gesprochen.

00:45:19: Was sie vielleicht auch noch interessant finde über Organisationen und auch dieses Robotikthema sprechen, gibt's ja viele die sagen... Die Führungskräfte von heute sind eigentlich die letzten, die eine rein humane Workforce letztlich auch führen.

00:45:30: Wie stehst du dazu und wie glaubst du?

00:45:32: Auch wird das nochmal dann auch deiner Arbeit vielleicht verändern.

00:45:34: also vielleicht muss der bald auch Roboter Interaktion bewerten.

00:45:38: Also

00:45:38: ich hab da wenig Angst!

00:45:39: davor, ich finde das sehr spannend.

00:45:41: Also es ist einfach eine Veränderung und es gab ja schon immer Veränderungen.

00:45:45: Ich glaube gerade wenn man auch an KI denkt wir hatten ja um nineteen neunzig auch schon Riesen-KI-Welle also das waren dann halt Expertensysteme.

00:45:54: da hat man auch gedacht dass sich alles grundsätzlich verändert und es hat sich auch verändert aber vieles auch gleichgeblieben.

00:45:59: und die Frage ist halt momentan sind wir in der Phase in der es ein Riesen halb ist und alles ist jetzt KI.

00:46:06: Wenn diese Welle quasi vorbei geht, dann ist die entscheidende Frage.

00:46:10: Was verändert sich jetzt wirklich in den Organisationen?

00:46:13: Aber was du sagst und das finde ich ist auch irgendwie so ein Nummer, was man mitnehmen kann.

00:46:18: Ich finde diese ganze KI-Revolution vielleicht die wir momentan erleben, hat uns eher näher in die Zukunft gebracht.

00:46:24: also wir sind ja ähnlich alt und ich finde früher war das alles so was man bei Star Trek gesehen hat.

00:46:28: War irgendwie ganz weit weg und man hat aber irgendwie das Gefühl KI hat einen Näher in der Zukunft gebracht als man es jemals hätte denken können.

00:46:36: Obwohl jetzt in den Neunzehnt neunzig und zweitausendsechzig gleich weit weg sind vom Altersrange haben wir das Gefühl näher an.

00:46:42: zum Beispiel, wenn man in den nächsten Jahren im Jahr ist, dann kann es sein, dass wir in den vergangenen

00:46:47: Jahren noch mehr sind.

00:46:48: Und ich stelle mir

00:46:48: z.B.,

00:46:49: vor Holodeck ... Ich fände es richtig cool, Leere im Holodec zu halten oder warum nicht Beratung im Holodec?

00:46:56: Z.B.?

00:46:56: Lassen Sie eine neue Situation ausprobieren und wir probieren die aus ohne das was passiert.

00:47:00: Wir haben so ein Sandbox, das finde ich einen super attraktiven und spannenden Gedanken.

00:47:06: Wir drücken auf jeden Fall fest die Daumen, dass wir da hinkommen.

00:47:10: Ich hab dir zum Abschluss auch noch was Kleines mitgebracht in so einem Podcast.

00:47:13: der macht ja vielleicht ein bisschen hungrig.

00:47:15: Du darfst dich jetzt dazu entscheiden ob du den jetzt essen magst oder einfach nur öffnest aber da ist ein kleiner Spruch drauf und dann habe ich noch so ein paar Sätze mitgebracht, die ich dich bitten würde letztlich zu vervollständigen.

00:47:25: Aber vielleicht wenn du den Keks auspackst, du hast gesagt Trompete spielt eine Rolle bei dir.

00:47:30: bist du jemanden der auch beim Arbeiten Musik hört und wenn ja war's?

00:47:32: Oder eher da stille?

00:47:34: Also beim Arbeiten höre ich viel so leichte Klassik, aber ich kann da jetzt nichts hören was zu sehr meine Aufmerksamkeit in Anspruch nimmt.

00:47:44: Was wär Musik die deine Aufmerksamkeiten in Ansprung nimmt?

00:47:47: Das hörst du sonst gern?

00:47:49: Ich höre ganz so Tropical House zum Beispiel oder es darf auch ganz so Pop sein.

00:47:55: oder Jazz zum Beispiel, so Big Band-Jazz also ein bisschen fetzigere Sachen.

00:48:00: Und bei Pop reden wir dann von Teller Swift, oder wo sind wir da unterwegs?

00:48:03: Bei Pop mag ich tatsächlich so deutschsprachige Sachen ganz gerne.

00:48:08: So Rockpop'n, also Silbermonen oder Revolverheld oder sowas, das gefällt mir gut.

00:48:12: Um wie ist so dein Verhältnis zu Glückskegsen?

00:48:14: Ich hab dir ja gerade einen übergeben!

00:48:16: Ist das auch was, was du gerne

00:48:17: isst?!

00:48:18: Grundsätzlich schon – ich kenn's halt eher vom Kinesen – zu den Aufmachen.

00:48:22: Sehr gerne machen, gerne mal auf und vor allem verließt dann auch mal deinen Sprüchlein.

00:48:28: Fantasie ist wichtiger als Wissen.

00:48:31: Was ist deine Meinung dazu?

00:48:33: Kann man Fantasie ohne Wissen haben.

00:48:35: Das ist eine gute Frage, was ist deiner Einschätzung?

00:48:38: Also ich glaube wenn man kein Wissen hat, also man kann das Situation nicht einschätzen dann ist es auch schwer sich etwas Neues vorzustellen.

00:48:47: Wobei das cool an Fantasien ja auch ist du musst nichts wissen weil es kann ja auch alles ausgedacht sein.

00:48:52: Ja aber das ist ein bisschen das gleiche wie bei Kreativität.

00:48:55: Kreativity kommt auch nicht aus dem luftleeren Raum sondern immer Basieren auf etwas.

00:49:00: Es ist wie wenn ich so eine ... Ich bin Stabhochspringer und wenn die Hürde halt auf X Meter liegt, dann muss ich mir einen Weg ausdenken, wie ich da drüber springen kann.

00:49:11: Aber es ist nun schon ne Struktur, also schon ein Stab da oder ne Stange da?

00:49:15: Total geil.

00:49:16: kennst du die Fosbury Geschichte, den Fosberry Flip?

00:49:19: Das ist im Endeffekt der Mann, der den Stabhochsprung auch verändert hat.

00:49:22: Für mich eine der schönsten Transformations- und Veränderungsgeschichten.

00:49:25: Weil früher ist man immer letztlich Bauchlings über die Stange gesprungen Und er war quasi der erste, der gesagt hat es fühlt sich aber anders viel besser an als Rücklings drüber gespringen und hat also quasi den Starbruchsprung damit wesentlich verändert.

00:49:37: Kommt mir jetzt nur gerade!

00:49:38: Und vielleicht auch noch eine Anekdote, die gut passt zum Thema Glückskeks das Bauchgefühl.

00:49:43: Weil es gibt kein Bauchgefühl, ich weiß nicht wie du dazu stehst.

00:49:46: Aber ich finde es gibt keinen Bauch gefühlt weil das immer so der Abgleich von inneren Daten ist, innere Erfahrungen... ...weil du maps dir immer gegen das was du erlebt hast und das ist ja wie so eine kleine eigene Imperie die du aufbaust Und das ist eigentlich dein Bauch-Gefühl.

00:49:58: Also du wirst quasi sagen dass bauchgefühle passiert.

00:50:00: auf alten Erfahrungen Ja würde ich dir komplett zustimmen Ist ja das Gleiche, ne?

00:50:06: Wir haben Wissen und basieren darauf.

00:50:08: Passiert irgendwas!

00:50:09: Und vielleicht können wir es nicht kognitiv sagen ... aber dann haben eben diese Intuition oder dieses Bauchgefühl was darauf passiert, was wir schon erlebt haben und nicht erlebt haben.

00:50:18: Wir haben mal auf jeden Fall auch einiges erlebt in den zurückliegenden Podcast-Minuten.

00:50:22: Du tatsächlich deinen ersten Podcastcheck.

00:50:24: Freut mich ganz besonders habe ich dir ja schon im Intro gesagt wie war's für dich?

00:50:28: Ich fand super spannend.

00:50:31: Ich habe mich sehr gefreut, dass ich hier sein durfte und eine neue Erfahrung machen durfte.

00:50:35: Ich war davor ein bisschen aufgeregt aber jetzt nicht mehr.

00:50:37: Ich habe mir ein sehr gutes Gefühl gegeben.

00:50:38: vielen Dank und gerne wieder!

00:50:41: Gutes Gefühl ist übrigens auch weil wir vorhin über Beratung gesprochen haben für mich in einem Satz was es Beratungen Menschen ein gutes Gefühl geben.

00:50:48: Genau darum geht's.

00:50:48: das muss nicht dein Gefühl sein aber wenn andere ein gutes Gefühl haben im Lösungsprozess dann ist das etwas Schönes.

00:50:53: Um uns auch hier im Podcast abschließend noch ein sehr gutes Gefühl zu geben, würde ich dich bitten jetzt nochmal nachfolgende Sätze so ein bisschen zu vervollständigen.

00:51:01: Warum machen wir das einfach auch?

00:51:03: ja damit doch mal wirklich so ganz substanziell auch Dinge hängen bleiben?

00:51:06: So im Sinne von Kernbotschaften und du bist ja ein extrem belesener Mann.

00:51:09: Von daher glaube ich ist die Antwort trotz allem heute eindeutig weil du es auch schon so ein bißchen ins Feld geführt hast.

00:51:14: aber vielleicht kannst du gleich noch einen zwei Tag dazu sagen.

00:51:17: wer mehr zum Thema wissen möchte was wir heute hier im podcast gestreift haben dem empfehle ich dringend folgendes buch Und vielleicht noch ein, zwei Szenen dazu.

00:51:29: Warum?

00:51:30: Weil es auf wissenschaftlicher Evidenz basiert aber trotzdem für die Praxis geschrieben ist mit vielen tollen Beispielen und man nicht Angst haben muss dass man nichts versteht.

00:51:42: Gibt's irgendein Beispiel was rausgreifen kannst wo du sagst das ist gut das hat irgendwie dir eine neue Welt eröffnet.

00:51:48: Es gibt zum Beispiel ein Play-Pump, das ist quasi eine Wasserpumpe.

00:51:55: Die glaube ich in Afrika dann eingesetzt wurde und sie zeigt warum das Ganze nicht so gut funktioniert hat wie man denken würde.

00:52:04: Ich verrate es glaube einfach nicht mehr und lasst es da stehen.

00:52:08: Sehr gut!

00:52:08: Und dann sprudelt hoffentlich bei euch alles wenn ihr dieses Buch gelesen habt.

00:52:12: Ein Modell dass mich nachträglich und nachhaltig beeindruckt Das ist von

00:52:19: Steglitz und Kollegen Unterteilung der Umweltdynamik in Geschwindigkeit des Wandels, Ausmaß- und Trendbrüche.

00:52:29: Und warum?

00:52:29: Also gerne nochmal so ... Warum dieses Modell?

00:52:32: Weil diese drei Aspekte unterschiedliche Implikationen für Organisation haben.

00:52:37: Wenn wir einen Trendbruch haben müssen wir anders vorgehen als wenn das Gleiche passiert aber schneller.

00:52:44: Wie lässt sich da das Thema Hype einordnen?

00:52:46: Ja, ein halb ist vielleicht ein Stück weit auch einen Trendbruch und nimmt dann so eine gewisse Falt auf.

00:52:51: Also vielleicht ist es eine Kombination des Trendbruchs und schnelleren.

00:52:54: Okay also alle die Labubus haben kann sich jetzt überlegen wie sich dieses Modell darauf anwenden lässt.

00:53:00: das schönste an akademischer Arbeit ist für mich

00:53:03: dass ich komplexe Probleme lösen darf und dann etwas Neues erschaffen darf.

00:53:09: häufig wird bei einer Promotion unterschätzt das

00:53:12: Es viel länger dauert und komplex ist, als man erst mal denkt.

00:53:17: Und wenn ich heute nicht an der Uni arbeiten würde, dann wäre ich wahrscheinlich

00:53:20: Berato- oder Organisationsentwickler?

00:53:23: Das erste lässt auf jeden Fall meine Öhrchen klingeln, das zweite auch!

00:53:26: Oder vielleicht aber auch privaterdiktiv, oder?

00:53:28: Wenn wir in unserem Narrativ des Podcasts bleiben... Also

00:53:31: du hast mich auf jeden fall inspiriert dazu.

00:53:33: Wenn ich Sie die wissenschaftlichen Arbeiten anders geschrieben, ein spannender Fall.

00:53:37: Sonntagabend gibt es dann von hier immer den Tatortfall der Woche.

00:53:42: Genau!

00:53:43: Wir hoffen, dass der Podcast dich da auf jeden Fall auch groß rausbringt.

00:53:46: ansonsten nehmen wir jeden Sonntagen eine Folge auf.

00:53:48: Ich darf mich auf jeden fall bedanken für deine Zeit, für deinen Kommen und auch für dein Mut.

00:53:51: Ich finde immer wenn man was zum ersten Mal macht.

00:53:53: das ist übrigens auch etwas was uns Kinder voraus haben.

00:53:56: Kinder haben ganz oft noch erste Male deshalb auch diese große Freude.

00:53:59: Immer wachsende Alter nehmen sie ab.

00:54:02: Danke, dass du dich auf dieses Experiment eingelassen hast.

00:54:04: Deine Zeit!

00:54:05: Dann kommen wir aus Göpping und ja... Wir wünschen dir ganz viel Erfolg für alles was du noch vorhast auch in Richtung Profisur.

00:54:12: aber es ist toll wie du unterwegs bist und ich hab's gesagt das Krollen ist wahrscheinlich auch für deine Publikation erfunden worden und da kommen hoffentlich noch ganz viele spannende hinzu.

00:54:21: Ja vielen herzlichen Dank für die Einladung

00:54:23: Und sehr gerne wieder und wir hoffen natürlich auch, dass ihr Freude an diesem Podcast gehabt habt.

00:54:27: wer wollten genau dieses Thema Forschung nochmal so ein bisschen auch anders beleben und anders besetzen.

00:54:34: Und auch dieses Thema Transformation & Change in diesen Kontext setzen, das ist wunderbar gelungen!

00:54:38: Die Buchempfehlung gibt es hier zum Podcast.

00:54:41: natürlich freuen wir uns auch jederzeit über eure Bewertung wenn ihr natürlich dann einen Liken Kommentar da lasst.

00:54:45: Dann können wir unser Format iterativ verbessern was natürlich auch viel mit Forschung zu tun hat.

00:54:50: und ansonsten bis zum nächsten mal euch noch einen schönen Tag und danke dass ihr auch diesmal zugehört habt.

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